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Wall Street Marktbericht Stark-Rücktritt drückt US-Börsen tief ins Minus

Der Rücktritt von EZB-Chefökonom Stark hat auch die US-Börsen auf Talfahrt geschickt. Mit aller Macht gerieten Sorgen in den Mittelpunkt des Handels, die Europäer könnten ihre Schuldenkrise nicht in den Griff bekommen.
Update: 09.09.2011 - 22:35 Uhr 14 Kommentare
Börse New York: Arbeitsmarktsorgen drücken trotz Konjunkturpaket auf die Kurse. Quelle: AFP

Börse New York: Arbeitsmarktsorgen drücken trotz Konjunkturpaket auf die Kurse.

(Foto: AFP)

New York„Europa ist der wichtigste Grund für den Druck auf den Markt, und uns wird immer klarer, dass alles was bislang unternommen wurde, nicht funktioniert hat“, sagte Analystin Liz Ann Sonders von Charles Schwab. Wie Reuters erfuhr, soll der Grund für Starks Abgang ein Zerwürfnis über die vor allem in Deutschland umstrittenen Staatsanleihenkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) sein. Als Verkaufsgrund nannten Händler auch die Furcht vor Anschlägen zum zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11. September am Wochenende. 80 Prozent der in New York gehandelten Aktien verloren.

Zudem lasteten die Sorgen um die US-Wirtschaft weiter auf dem Markt. Das fast 450 Milliarden Dollar schwere Programm von Präsident Barack Obama zum Kampf gegen die Krise am Arbeitsmarkt konnte die Anleger nicht überzeugen. Sie befürchteten, dass die Pläne durch den Widerstand der Republikaner im Kongress aufgeweicht werden könnten. „Eine Menge der Vorschläge klangen gut, aber angesichts der ganzen Unsicherheit haben sich die Dinge nicht grundlegend verändert“, betonte Sonders.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsschluss mit einem Minus um 2,7 Prozent bei 10.992 Punkten. Im Handelsverlauf pendelte der Index zwischen 10.935 und 11.294 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1154 Punkten, ein Minus von ebenfalls 2,7 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 2,4 Prozent und ging mit 2467 Punkten aus dem Handel. In der Woche hat der Dow 2,2 Prozent verloren, der S&P-500-Index 1,7 Prozent und die Nasdaq 0,5 Prozent. In Frankfurt rutschte der Dax am Freitag vier Prozent ab und schloss bei 5189 Stellen.

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14 Kommentare zu "Wall Street Marktbericht: Stark-Rücktritt drückt US-Börsen tief ins Minus"

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  • das ist die Rache für Guantanamo und Iraq.

    Nenn es Gott
    Nenn es SEIN
    oder nenn es GERECHTIGKEIT

    Ungestraft macht man diese Grausamkeite nicht

  • [email protected] verehreter Freiwirtschaftler,

    Sie haben vollkommen Recht. Nur der Kapatalismus kann uns jetzt noch retten. Der belohnt den Ernährer des Volkes (als den Leistungsträgern) udn drückt die Schmarotzer zurück in ihre Löcher.

    Leider sind die kapatalisten oft so sehr mit Arbeit überschüttet, dass sie übersehen, wie die Schmarotzer an Macht gewinnen. Im Moment sieht man sehr stark, wie schlimm es sein kann.

    Der Wohlfahrsstaat hat unendlich größe Finanzlöcher erzeugt. So schlimm, dass in den infizierten Staaten das Sozialbudget den größten Teil der Staatsfinazen ausmacht. Das alles ist so schlimm, dass die Staaten sich imemr mehr verschuldet haben und zwar so schlimm, dass selbst die Banken hier kaum noch etwas retten können.

    Aber dafür sind Krisen gut.
    Und diese Krise wird dann beendet sein, wenn die Arbeitslosen udn die Hartz-IV einen Besen udn eine Pieke in die Hand bekommen und endlich unsere Straßen und Anlagen sauber halten.

  • Warum posten Sie eigentlich immer denselben Text? Entwickeln Sie doch mal sprachliche Kreativität und erfreuen uns mit Varianten. Danke

  • das Problem heißt Schäuble, Merkel und Blockflötenparteien. Ich hoffe auf ein baldiges Ende dieses unseligen Euros. Mich irritieren die immer wieder druckfrischen Euro-Scheine aus dem Geldautomaten. Da stimmt doch was nicht

  • Europa noch viel mehr!

  • Die Lösung ist dass der Geldtransfer über die Leistungsbilanzüberschüsse nach Deutschland (Ø14 Milliarden im Monat) aufhört. (daher die Überschuldung mancher Länder, irgendwie muss es zurück, Naturgesetz)
    Die jetzige Verträge schützen die Industrie der wirtschaftlich schwache Euroländer nicht genug.
    Diese Verträge könnten nur funktionieren wenn alle Euroländer gleich stark wären und gleiche natürliche Standortvorteile hätten. Das ist aber bei weitem nicht der Fall.
    Man kann sich das so vorstellen, eine Familie sitzt am Esstisch und jeder bedient sich so wie er kann und nach Kräften. Da würden einige sicher verhungern und andere sich fett-fressen.
    Die Verantwortliche müssten schnellst diese Missstände beseitigen und dafür sorgen dass sich die Wirtschaft in allen Euroländer konvergent einwickelt, evtl. über eine Fiskalunion?
    Eurobonds wären nur eine Zwischenlösung bis die Wirtschaftsregierung oder die Fiskalunion steht.

  • Das ist leider alles absolut richtig! Aber was tut der Unternehmer Michel dagegen, ausser sich zoegerlich und unterwuerfig zu beschweren und eine FDJ Tunte weiter wursteln zu lassen? Kein Steuerembargo um diesen Gangstern und Alkoholikern das Handwerk zu legen, rein gar nichts!
    Hier bringt es rein gar nicht etwas aufzumucken!

  • Da war doch jetzt auch der Amerikakenner deutlich ueberrascht. Nachdem ich die Rede Obamas hoerte war ich ziemlich sicher dass darauf der DJ & Co deutlich positiv reagieren wuerde. Das die begeisterungsfreudigen Amerikaner so pessimistisch geworden sind und die Boerse nach so einer Rede nach unten hauen wuerden war niemals zu erwarten.
    Doch zu tief scheint dort die (berechtigte) Politikverdrossenheit zu sein, fast noch schlimmer als in Deutschland und das ist eine Sensation!
    Dass der Abgan eines EZB Vorstandes mehr bewirken wuerde wie eine begeisternde rede eines US Praesidenten ist eine noch groessere Sensation!
    Nun duerfte kein Zweifel mehr daran bestehen, dass sich die Welt mitten in einem Crash befindet, dessen Ausmass alles Dagewesene mehr als in den Schatten stellt!
    Man sollte sich darauf freuen, denn dann hat der ganze Bankster und Politgangster Zirkus endlich ein Ende. Die Bevoelekrungen waeren ansonsten nicht in der Lage unf faehig, diesem Treiben Einhalt zu erzwingen, schade aber die traurige Wahrheit!

  • Machen sie sich keine Sorgen. In Paris schrillen schon alle Alarmglocken, weil Trichet die EZB und das schöne Projekt "Großmacht Europa" gegen die Wand fährt. Deutschland rappelt sich nach dem Reset schon wieder auf, nur Frankreich wird mit dieser Unzuverlässigkeit und Vertragsuntreue nur noch als Juniorpartner für Großprojekte in Frage kommen und muss dann erst mal 2. Liga spielen. Für Deutschland ist mit dem besoffenen Bundestag und den Regierungsdumpfbacken eh erst mal alles verloren, wir sollten wenigstens noch das Schauspiel geniessen, wie mediterrane Wichtigtuer eine einstmals geachtetete Zentralbank mit staatstragender Mine zur Lachnummer herunterwirtschaften und sich langfristig selbst am meisten schaden.

  • die EZB ist jetzt vollkommen unter franzoesischer Kontrolle.
    .
    Frankreich regiert und Deutschland zahlt!

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