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Wall Street Miese Jobdaten drücken US-Börsen ins Minus

Überraschend schwache Daten vom US-Arbeitsmarkt haben die Wall Street ins Minus gedrückt. Selbst der Dollar wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Update: 03.06.2011 - 22:33 Uhr 1 Kommentar
New York

Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg nur um 54.000, während Experten mit etwa der dreifachen Menge gerechnet hatten. Die Arbeitslosenquote stieg von 9,0 auf 9,1 Prozent. "Dieser sehr enttäuschende Bericht ist ein richtiger Schocker", sagte Pimco-Topmanager Mohamed El-Erian. "Es bestätigt sich, dass Amerika eine Arbeitsmarkt-Krise hat, die besorgniserregende wirtschaftliche, politische und soziale Dimensionen hat." Für die Wall Street ist es bereits die fünfte Woche mit Verlusten in Folge.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,8 Prozent tiefer auf 12.151 Punkten. Im Handelsverlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 12.104 und 12.247 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 verringerte sich um ein Prozent auf 1300 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 1,5 Prozent auf 2732 Punkte. Im Wochenvergleich ergab sich für den Dow, S&P und den Nasdaq jeweils ein Abschlag von 2,3 Prozent. In Frankfurt schloss der Deutsche Aktienindex (Dax)

0,5 Prozent höher mit 7109 Punkten.

Im Interesse der Anleger standen die in den USA gehandelten Papiere von Sony. Der japanische Elektronikkonzern bekommt seine Probleme mit dem Datenklau nicht in den Griff. Eine Hackergruppe knackte die Internetserver der Tochter Sony Pictures Entertainment und verschaffte sich Zugang zu den Daten von mehr als einer Million Kunden. Die Aktien des Konzerns büßten rund 0,6 Prozent ein.

Papiere von Newell Rubbermaid brachen knapp zwölf Prozent ein. Der auf Lager-Container spezialisierte Konzern hatte zuvor seine Gewinn- und Umsatz-Ziele für das Gesamtjahr gestutzt.

Gegen den Markttrend stiegen die Papiere von Quiksilver um 15 Prozent. Der Sportbekleidungs-Einzelhändler hatte die Börsianer zuvor mit seinen Zahlen überzeugt.

Unterstützung für den Markt kam aus dem Servicesektor. Das Wachstum der US-Dienstleister gewann im Mai unerwartet stark an Tempo. Der ISM-Service-Index stieg auf 54,6 von 52,8 Zählern im April. Erwartet worden war ein Anstieg auf 54,0 Punkte.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 970 Millionen Aktien den Besitzer. 860 Werte legten zu, 2158 gaben nach und 96 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,95 Milliarden Aktien 556 im Plus, 2065 im Minus und 87 unverändert.

Finance Briefing
  • rtr
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1 Kommentar zu "Wall Street: Miese Jobdaten drücken US-Börsen ins Minus"

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  • das ist sehr gut. so bleiben die zinsen noch sehr lange reltiv niedrig, und q/e 3 kann demnächst an den start gehen.

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