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Wallstreet Marktbericht Herabstufungen in Europa treiben US-Börsen ins Minus

Der S&P-Rundumschlag in Europa hat auch die US-Börsen erfasst. Nach der Herabstufung Frankreichs und dem schwachen Bilanzergebnis der US-Bank JPMorgan Chase hat die New Yorker Börse im Minus geschlossen.
Update: 13.01.2012 - 22:41 Uhr Kommentieren
Händler an der Wallstreet: Rating-Herabstufungen in der EU bescherten heute Kopfschmerzen. Quelle: AFP

Händler an der Wallstreet: Rating-Herabstufungen in der EU bescherten heute Kopfschmerzen.

(Foto: AFP)

New York Nach ihrem Fünfmonatshoch vom Vortag haben Dow Jones Industrial und S&P 500 am Freitag nachgegeben. Belastend wirkten der die Herabstufungen der Ratingagentur S&P in Europa und die schwach aufgenommenen Zahlen von JPMorgan.

Der US-Leitindex verlor letztlich 0,39 Prozent auf 12 422,06 Punkte. Auf Wochensicht blieb allerdings ein Zuwachs von 0,50 Prozent. Der breiter gefasste S&P beendete den Handelstag mit minus 0,49 Prozent auf 1289,09 Punkte. Auch an der Technologiebörse Nasdaq ging es nach unten: Der Composite-Index büßte 0,51 Prozent auf 2710,67 Punkte ein und der Auswahlindex Nasdaq 100 gab um 0,42 Prozent auf 2371,98 Punkte nach. Beide Indizes waren am Vortag auf das höchste Niveau seit November geklettert.

Wie der Wall-Street-Handel lief

Alle Augen waren nach Europa gerichtet, wo sich in einem Fall die Spekulation bereits bestätigte: Wie der französische Wirtschaftsminister François Baroin Abend sagte, verliert das Land seine Top-Bonität bei S&P. Damit wackelt auch das „Triple-A“ des europäischen Rettungsschirms EFSF.

Darüber hinaus wurden in Finanzkreisen die beiden Euro-Schwergerichte Italien und Spanien sowie Österreich, Belgien und Portugal als mögliche Abstufungskandidaten genannt. Obendrein passte in die Mollstimmung, dass der internationale Bankenverband IIF die Gespräche mit Griechenland nach „nicht konstruktiven Antworten“ vertagt hat.

Eine unerwartet deutliche Aufhellung des von der Universität Michigan ermittelten Konsumklimas im Januar kam dagegen kaum an.

Der Rating-Rundumschlag hat Anleger in US-Staatsanleihen getrieben. Das zehnjährige Papier gewann deshalb 18/32 auf 101-07/32. Die Rendite lag bei 1,8636 Prozent. Die dreißigjährige Anleihe legte um 1-09/32 zu auf 104-09/32 und rentierte nur noch mit 2,9092 Prozent.

  • rtr
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