Welthandelsindex Der weltweite Handel bleibt auf Kurs

Trotz der Krise in der Ukraine sieht Vermögensverwalter Markus C. Zschaber eine positive konjunkturelle Dynamik. Die Lage in Euro-Zone habe sich deutlich verbessert. Eine Herausforderung sei allerdings der starke Euro.
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Trotz Krim-Krise und Russland-Sanktionen sind die Konjunktur-Aussichten für die Eurozone alles andere als düster. Quelle: dpa

Trotz Krim-Krise und Russland-Sanktionen sind die Konjunktur-Aussichten für die Eurozone alles andere als düster.

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FrankfurtEuropa hat am Montag auf das Krim-Referendum reagiert und Sanktionen gegen Moskau beschlossen: Die EU-Außenminister einigten sich bei bestimmten Personen auf Einreiseverbote und Kontensperrungen. Zuvor hatte die Europäische Union die Volksabstimmung auf der ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel über einen Anschluss an Russland als illegal eingestuft. Die Spannungen zwischen Russland und dem Westen sind somit so groß wie lange nicht mehr.

Das Risiko, dass durch eine Verschärfung der Krise in der Ukraine die wirtschaftliche Erholung in Europa zum Erliegen kommt, sieht Markus C. Zschaber hingegen vorerst nicht: „Nur durch einen massiven Militärkonflikt zwischen Russland und der Ukraine würde ein sogenannter Schwarzer Schwan für den Welthandel und die Weltwirtschaft drohen.”

Der Welthandelsindex, den die gleichnamige Vermögensverwaltungsgesellschaft aus Köln jeden Monat exklusiv für das Handelsblatt errechnet, ist im Februar wieder leicht auf 70,4 Punkte gestiegen (www.welthandelsindex.de). Zur Erklärung: Der Index fasst die vier wichtigsten Transportwege per Schiff und Schiene, auf der Straße und in der Luft zusammen und ist ein Novum im Vergleich zu bisher bekannten Auswertungen. Indexstände über 50 Punkten deuten auf wachsenden Welthandel hin.

Trotz der unsicheren Lage am Schwarzen Meer zieht Zschaber zufolge die Nachfrage nach internationalen Gütern und Dienstleistungen in der Euro-Zone an: „Viele unterschätzen die Strukturdaten aus der Euro-Zone, welche sich unbestreitbar verbessert haben.”

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