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Zahlungsdienstleister Großaktionär Blackrock reduziert Anteil an Wirecard

Die US-Fondsgesellschaft schichtet ihren Anteil am Dax-Neuling um. Die Gründe für die leichte Reduzierung nennt Blackrock nicht.
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Die Fondsgesellschaft reduziert ihre Beteiligung an Wirecard. Quelle: Reuters
Blackrock-Büros in New York

Die Fondsgesellschaft reduziert ihre Beteiligung an Wirecard.

(Foto: Reuters)

MünchenBlackrock hat seinen Anteil am Zahlungsdienstleister Wirecard leicht verringert. Statt 6,24 Prozent beträgt der Gesamtanteil nun noch 5,90 Prozent. Das gab Blackrock am Mittwochabend bekannt. Gründe für die leichte Reduzierung des Anteils nannte der Großinvestor auf Nachfrage nicht.

Blackrock bleibt trotzdem der zweitgrößte Aktionär bei Wirecard, nach Vorstandschef Markus Braun, der über seine MB Beteiligungsgesellschaft 7,05 Prozent der Anteile hält. Weitere Großaktionäre sind die amerikanische Artisan Partners Asset Management mit 5,24 Prozent, Jupiter Fund Management aus Großbritannien mit exakt fünf Prozent sowie die Citigroup mit 4,94 Prozent.

Von der US-Bank hatte Wirecard vor rund zwei Jahren ein Kundenportfolio mit rund 20.000 Akzeptanzstellen zu Händlern in elf Ländern des asiatisch-pazifischen Raums übernommen.

Auffällig an der neuen Positionierung von Blackrock ist, dass der direkte Anteil der Stimmrechte der Meldung zufolge um rund ein Viertel von 5,92 Prozent auf 4,42 abgebaut wurde, während der Anteil an Instrumenten von 0,32 Prozent auf 1,47 Prozent wuchs. Dabei handelt es sich in der Regel um Derivate, mit denen entweder spekuliert oder der Kurs abgesichert wird.

Blackrock bietet auch einen großen passiven Fonds auf den Dax an, der den Index in seiner Gesamtheit nachbaut. Seit der Aufnahme in den Dax im September ist die Wirecard-Aktie dort mit einem Anteil von rund 1,8 Prozent vertreten und damit eher bei den kleinen Werten. Die größten Positionen stellen SAP und die Allianz mit einem Anteil von mehr als neun Prozent dar.

Zuletzt hatten sich auch Analysten in der unsicheren und aufgeheizten Gemengelage um Wirecard vorsichtiger positioniert. So hatte vor wenigen Tagen Harald Schnitzer von der genossenschaftlichen DZ Bank sein Kursziel für die Aktie von 200 Euro auf 150 Euro reduziert, weil er befürchtet, dass die Gewinne künftig durch Honorare für Gutachter und Rechtsanwälte sowie höhere Kosten für eine schärfere interne Kontrolle geschmälert werden könnten.

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