Zeichnungsfrist Powerland will Börsengang durchziehen

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FrankfurtDer chinesische Damenhandtaschen-Hersteller lässt sich nicht beirren.

Ungeachtet der von den Vorgängen in Japan ausgelösten Turbulenzen will er an seinem Börsengang festhalten. Das Unternehmen kündigte am Freitag seine Pressekonferenz zum Start der Zeichnungsfrist für den kommenden Donnerstag (24. März) an.

Damit steuert Powerland auf einen Börsengang in Frankfurt noch vor Ostern zu. Das Unternehmen strebt früheren Angaben zufolge einen Erlös von 80 bis 90 Millionen Euro an. Begleitet wird der Börsengang von der australischen Bank Macquarie, dabei ist auch die Berenberg Bank.

Größere Börsengänge in Europa sind angesichts wackliger Märkte infolge der unsicheren Lage in Japan bereits abgesagt worden. Der Eigner des Kabelnetzbetreibers Kabel BW hat sich Finanzkreisen zufolge für einen direkten Verkauf statt eines IPO entschieden. Die Reederei Hapag-Lloyd hat Finanzkreisen zufolge die Entscheidung über einen kurzfristigen Börsengang ebenso auf die nächste Woche - den letztmöglichen Zeitpunkt - verschoben wie der Berliner Wohnimmobilienkonzern GSW. Der Verbindungstechnik-Hersteller Norma, der ebenfalls noch vor Ostern an der Börse erwartet wurde, hat sich bisher nur auf das zweite Quartal festgelegt.

Reuters

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