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Zu hoher Ölpreis verdirbt Kauflaune Lustloses Treiben an asiatischen Börsen

Der auf mehr als 51 Dollar gestiegene Ölpreis und negative Vorgaben der Wall Street haben den Anlegern an den asiatischen Aktienmärkten am Donnerstag die Kauflaune verdorben. Die Börsen in Asien tendierten zumeist um den Vortageswert oder lagen leicht im Minus.

HB TOKIO. Der Aktienindex in Taiwan hingegen legte deutlich zu. In Tokio trübte die Enttäuschung über Jahreszahlen aus dem Bankensektor zusätzlich die Stimmung. Der Euro notierte wenig verändert zum späten US-Handel bei 1,2541 Dollar.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio schloss mit rund 11 027 Zählern 0,12 Prozent im Plus. Der breiter gefasste Topix-Index gab 0,11 Prozent auf 1123 Punkte nach. In Hongkong legte der Hang Seng um 0,07 Prozent auf 13 572 Zähler zu, der Kospi in Seoul gewann 0,28 Prozent auf 943 Stellen. Der Aktienindex in Taiwan kletterte um 0,86 Prozent auf 5939 Zähler. Hier waren die Anleger auf der Jagd nach Schnäppchen aus dem Technologiesektor.

"Ölpreise auf einem Niveau von 51 Dollar zu haben, ist selbstverständlich nicht positiv", urteilte Hyun Jung Hwang von SK Securities in Seoul. Nach einem überraschenden Rückgang der US-Ölvorräte in der vergangenen Woche waren die Preise für ein Barrel Rohöl (rund 159 Liter) am Vortag in die Höhe geschnellt und hatten beiderseits des Atlantiks wieder die psychologisch wichtige 50-Dollar-Marke übersprungen. Analysten hatten dagegen mit einem Anstieg der US-Lagerbestände gerechnet. "Der Fall widersprach komplett den Erwartungen des Marktes und die Überraschung treibt die Preise", sagte ein in Tokio ansässiger Ölhändler.

Auch Nachrichten von den japanischen Großbanken belasteten die Kurse. Das Papier der zweitgrößten Bank des Landes, der Mitsubishi Tokyo Financial Group gab um 1,66 Prozent nach. Die Gruppe hatte am Vortag einen um 40 Prozent gesunkenen Jahresgewinn vorgelegt. Auch ihr geplanter Fusionspartner UFJ Holdings verzeichnete Kursverluste von etwa 1,6 Prozent.

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