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Ein Jahr Lehman Presseschau: „Die Saat für eine neue Krise“

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Fusionen und Übernahmen für mehr Glanz

Nach dem vergangene Woche prognostizierten Come-Back der Großkonzerne, sagt der Economist in seiner neuen Ausgabe eine Welle an Fusionen und Übernahmen voraus: Das Kraft-Angebot an Cadbury?s, die Fusion der britischen Geschäfte von Deutscher Telekom und France Telecom, der Deal zwischen Disney und Marvel - dies seien Beispiele, die die Hoffnung nährten, die Flaute bezüglich Fusionen und Übernahmen sei vorüber. "Der Gesamtwert derartiger Deals lag im August 2009 weltweit bei 1,5 Billionen Dollar - 36 Prozent unter dem Wert von August 2008 und 56 Prozent unter dem Wert von August 2007." Die Ursache liege in der Krise, Unternehmen hätten sich darauf konzentriert, ihre Schulden klein zu halten und die Liquidität sicher zu stellen. Doch nun würden die Managementetagen wieder aktiv: "Viele Firmen glauben, dass das systemische Risiko im Finanzsystem auf ein Niedrigstmaß gefallen ist. Zudem hoffen die Manager, im recht glanzlosen Wirtschaftsjahr 2009 durch Fusionen oder Übernahmen wachsen zu können: Das ist in jedem Fall einfacher als auch sich selbst heraus zu wachsen." Wenn jetzt einige namenhafte Unternehmen mit gutem Beispiel vorangingen, könne dies das Vertrauen anderer Firmen in den Erfolg von Fusionen oder Übernahmen stärken.

Höhenflug der Fiat-Aktie

Den enormen Kursgewinn der Fiat-Aktie kommentiert der italienische Wirtschaftstitel ilsole24ore. Die Aktie habe mit 8,86 Euro ihren bisherigen Jahreshöchststand erreicht, eine Fünf-Jahres-Anleihe in Höhe von 1,25 Milliarden Euro, Aufträge im Wert von acht Milliarden Euro und der Aufschwung in der gesamten Automobilindustrie würden den Autobauer zusätzlich in einem gutem Licht dastehen dastehen lassen. Auch der Verkauf von Opel an Magna bringe Bewegung in den Markt, nun könne sich General Motors wieder auf den lateinamerikanischen Markt konzentrieren, der auch für Fiat sehr begehrenswert sei.

Eroberer mit Leib und Seele

Ein wahrer Eroberer sei César Alierta, Chef von Telefónica, meint die Wirtschaftszeitung Cinco Días in einem Porträt. Schließlich habe er in den letzten neun Jahren Telefónica zum drittgrößten Telekommunikationskonzern der Welt gemacht und sei kurz davor, auch China zu erobern. Frei nach dem Motto "Wachsen oder Sterben" folge César Alierta den Spuren berühmter Eroberer wie Napoleon oder Alexander dem Großen. Gemeinsam mit ihnen habe er den Idealismus und die Vision, immer neue Märkte zu erschließen. Die nun vor wenigen Tagen beschlossene strategische Zusammenarbeit mit China Unicom unterstreiche Aliertas Führungstil der letzten Jahre: aufräumen, konsolidieren und expandieren.

Nachbarschaftshilfe für Japan

Der Business Standard aus Indien spekuliert über die Entwicklung der Wirtschaft Japans unter der neuen Regierungspartei. Das Land müsse sich Herausforderungen wie Stagnation und Überalterung stellen, doch einen Kurswechsel hinsichtlich der Wirtschaftspolitik werde es kaum geben, gehe man vom Wahlprogramm der neuen Führung aus. Die Wähler erwarteten keine radikalen Veränderungen - Japan habe bislang generell auf Stabilität und Kontinuität gesetzt. "Die Zukunft der Wirtschaft Japans wird eher von seinen Nachbarn bestimmt werden." Asien sei mit China, Indien und Indonesien bereits auf dem Weg, sich zum Motor des globalen Wachstums zu entwickeln. Mit seinem technologischen und organisatorischen Leistungsvermögen werde Japan dabei eine wichtige Rolle spielen. So könne eine der größten Beiträge der neuen Regierung sein, die japanische Wirtschaft zu stärken, indem sie die Beziehungen und Verbindungen zu den Nachbarstaaten intensiviere. Es habe bereits Signale auf eine Neuausrichtung des außenpolitischen Fokus? auf die asiatische Region gegeben.

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