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Ein Jahr Lehman Presseschau: „Die Saat für eine neue Krise“

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Der A380 fliegt allen davon

Applaus für den Mut, den Singapore Airlines vor zwei Jahren mit der Bestellung der ersten A380-Flugzeuge von Airbus bewiesen hat, spendet der National Business Review aus Neuseeland: Das Konzept sei aufgegangen. "Der A380 war vom Pech verfolgt wie auch der Dreamliner von Boeing: technische Verzögerungen, Kostenexplosionen. Doch heute steht der A380 bei der asiatischen Luftlinie gut da: Die zehn Superjumbos erfliegen sich Marktanteile von der Konkurrenz, während in der Branche Flaute herrscht." Das hänge nicht nur mit den exklusiven Suiten für die Erste-Klasse-Kunden zusammen, auch in der Economy Class gebe es mehr Beinfreiheit, die übliche Unterhaltung und Laptop-Anschlüsse. Zudem böten die Asiaten mehr Routen als die Rivalen Emirates und Qantas. "Zum A380 gibt es unter den Langstreckenflugzeugen derzeit keine Alternative." 80 Prozent seien die Flugzeuge von Singapore Airlines ausgelastet, die zehn A380 darunter kämen allein auf 72 Prozent - obwohl sie weniger als zehn Prozent der Flotte ausmachten. Zwar habe Singapore Airlines die Bestellung der nächsten acht A380 etwas hinausgezögert, doch die steigende Nachfrage der Passagiere nach Flügen im A380 lasse keinen Zweifel, dass sie bald erfolge.

Fundstück: Kummer und Freude mit dem Internet

In der Zeit der Great Depression seien die Amerikaner ins Kino gegangen, um sich mit 25-Cent-Filmen abzulenken, heute gehen sie ins Internet, um Trost und Ablenkung zu finden. Wie die Dallas Morning News berichten, habe eine Studie gezeigt, dass 74 Prozent der Befragten ins World Wide Web gingen, um zu entspannen. An der Spitze der Beschäftigung stehe dabei das Anschauen von YouTube-Videos (54 Prozent), gefolgt von Musik hören (50 Prozent), Online-Spielen (37 Prozent) und Chatten (33 Prozent). Am Schluss stehe das Schreiben von Blogs mit 22 Prozent. Das Kuriose sei, dass viele das Internet gleichzeitig nutzten, um sich über die Rezession und die Finanzkrise zu informieren: 69 Prozent der Erwachsenen und 88 Prozent aller Internetnutzer des Landes. Die Wissenschaftler habe dieser scheinbare Widerspruch nicht überrascht: "Das Internet ist nun mal untrennbar mit dem modernen Leben verbunden: Es bringt Kummer, aber auch Freude und Ablenkung."

Für Handelsblatt.com zusammengestellt von » ecolot.de

Mitarbeit: Cornelia Bruckner, Kerstin Herrn, Florian Käfer.

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