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Internationale Presseschau vom 7.4.2009 „Die Notenbanken fördern ein Zweiklassensystem“

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Kein Frühling am Autohimmel

„Die Verbraucher haben ihren Appetit wieder gefunden, und die Börsen haben sich ein wenig erholt, doch die Automobilindustrie hat gerade mal die Hälfte ihres Weges zurückgelegt, um wieder zu gesunden“, warnt Les Echos aus Frankreich vor überzogenen Erwartungen an die Autohersteller. Zwar verschlimmere sich deren Lage zurzeit nicht mehr, aber sie bleibe schlecht: „Die Prämien, die in fast allen Ländern gezahlt werden, haben den freien Fall des Automobils lediglich gestoppt.“ Nach einer Studie von Merill Lynch würden 2009 nur 59 Millionen Autos verkauft. Das seien 10 Millionen weniger als 2007. „Die Finanzkrise hat den Verbrauchern bereits viel geraubt, auch ihre Bereitschaft, einen Kredit für ein Auto aufzunehmen. Und wenn sie eins kaufen, dass ein preiswertes, und nicht ein protziges Bling-Bling-Fahrzeug.“ Die Konstrukteure mögen deshalb von einem Frühling träumen, doch in Wahrheit würde ihnen in den kommenden Monaten eher ein langer und schmerzhafter Winter bevorstehen. „Paradoxerweise wird der Umsturz der Branche dazu führen, dass die Hersteller endlich wieder zu einem gesunden Maß zurückfinden.“ Das Auto stehe an einem Wendepunkt: „Der Mensch kann nicht aufs Auto verzichten. Davon können die Hersteller profitieren. Das ist aber auch das einzige Versprechen dieses Frühlings.“

Fundstück: Steve Jobs ist exakt 30,8 Milliarden Dollar wert

Portfolio nimmt den sechsmonatigen Rückzug von Steve Jobs bei Apple zum Anlass, um dessen „Wert“ als Manager in den letzten zwölf Monaten zu kalkulieren – nicht nur für Apple, sondern für die gesamte IT-Branche. Apple allein, so rechnet das US-Magazin vor, habe Jobs mindestens 16,5 Milliarden US-Dollar eingebracht. Für alle Folgeprodukte, vom Bose-Lautsprecher bis hin zum Toilettenpapierhalter, die als iPod-Halter fungieren und für die Apple Lizenzgebühren kassiert, könne man 3,5 Milliarden Dollar ansetzen. Und schließlich kämen noch 10,8 Milliarden Dollar des Branchenumsatzes hinzu, der auf Jobs zurückgehe, z. B. für die Erfindung von MP3-Downloads, mit denen heute Google Riesensummen verdiene, oder für das Smartphone, ohne dass es weder das BlackBerry Storm Phone noch Google Android gebe. „Macht zusammen exakt 30,8 Milliarden Dollar. Dagegen nehmen sich die 5,7 Milliarden Dollar, die gern als persönlicher Nettogewinn von Jobs genannt werden, äußerst gering aus.“

Für Handelsblatt.com zusammengestellt von » ecolot.de.

Mitarbeit: Kerstin Herrn.

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