Internationale Presseschau vom 9.7.2009 IT-Branche: Wenn Giganten kämpfen

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Fed muss Megadosis Geld zurücknehmen

Das US-Wirtschaftsmagazin Fortune bilanziert die Amtszeit von Fed-Chef Ben Bernanke. In der Frage, ob sein Vertrag über Januar 2010 hinaus verlängert werde, spiele die größte Aufgabe eine Rolle, die Bernanke oder sein Nachfolger lösen müssten: die Wirtschaft von der eine Billion Dollar zu „entwöhnen“, die von der US-Notenbank seit vergangenem Herbst neu gedruckt worden sei – die größte Herausforderung seit der Großen Depression. Bei seiner Personal-Entscheidung müsse Barack Obama nicht nur abwägen, wer die besten Befehle in der Geldmarktpolitik geben könne, sondern auch, wer den größten Mut habe. „Jede Entscheidung, die kurzfristigen Zinsen zu erhöhen, kann den Fed-Chefsessel sehr unbequem machen“, prognostiziert das Magazin. Zwar habe die „nicht-gewählte Nische der Regierung“ aktuell mehr Macht denn je. Dennoch werde möglicherweise selbst die gesamte Autorität der Welt nicht ausreichen, um die „Folgen der Injizierung einer Megadosis Geld ins System“ zu stoppen.

Fundstück: Fette Beute für Heuschreckinnen

Die Financial Times hat „Hedge Fund Wives“, den Roman von Tatiana Boncompagni über die Gattinnen der einstigen Heroen der Wall Street, gelesen und wundert sich – angesichts der Finanzkrise – über eine darin enthaltene To-Have-Liste: Demnach muss eine Hedge-Fonds-Frau unbedingt Folgendes besitzen: einen Ring mit drei Diamanten, eine millionenschwere Kunstsammlung, eine Karteikarte bei Christie's, Riesensammlung exotischer Handtaschen und Schuhe, einen Kühlschrank voll mit Gesichts- und Körpercrèmes (auf der Basis der eigenen DNA), Champagner und Beluga-Kaviar, Pilates-Trainer, persönliche Stylisten, Anwalt, Dermatologe, Schloss, Privatjet... Die neue Bescheidenheit sieht wohl anders aus.

Für Handelsblatt.com zusammengestellt von » ecolot.de

Mitarbeit: Maxim Kireev.

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