Die internationale Presse macht US- und Europa-Politiker als Ursache für die Panik an den Börsen Ende vergangener Woche und die Herabstufung der USA aus. Es brauche nun mutige Entscheidungen, um eine neuerliche Rezession zu verhindern - es brenne bereits lichterloh. Die Presseschau.

Kommentare

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  • Die Politiker sind einfach nicht lernfähig.Was soll das ganze getue und verhandeln mit Sprechblasen zu Ergebnis.
    Auf die Idee, das Schuldenproblem zu lösen in dem man endlich beginnt, 1. die Schulden zu bezahlen,2.keine neue
    Schulden mehr hinzufügt, ist von unseren Spitzenpolitiker noch keiner gekommen.Also lieber Sarko..Merkel usw.möchtegernpolitiker, die Zeit ist für Worthülsen und Sprechblasen vorbei! Tip ! Link YouTube neues vom Kanzler..in /the Walter Werner eine Satire, genau zu diesem Thema.

  • Naive Frage: woher hat die EZB eigentlich die Mittel, diese Staatsanleihen aufzukaufen?

  • Die Bildung eines europäischen Staat mit gemeinsamer Wirtschafts- und Finanzpolitik, wie er nicht nur vom österreichischen Wirtschaftsblatt als eine Alternative vorgeschlagen wird ist schlicht nicht möglich, da eine derartige Kompetenzverlagerung zur EU in Deutschland gegen das Grundgesetzt verstößt und mit Sicherheit auch in anderen Ländern nicht durchsetzbar ist. Damit scheidel diese Alternative aus. Die zweite Alternative ist ein Ausscheiden der überschuldeten Peripheriestaaten und damit sind wir witzigerweise genau an dem Punkt, den Leute wie Herr Sinn schon vor 18 Monaten vorgeschalgen haben. Kann man nur hoffen, dass unsere Politiker endlich entsprechend reagieren.

  • Eine Erhöhung des EU-Rettungsfonds auf 2.5 Billionen EURO ist schlicht nicht möglich. Gottlob leben wir immer noch in einer Demokratie und derartigen Maßnahmen werden die Parlamente der Geberländer nicht zustimmen, weil es schlicht finanzieller Selbstmord ist. Bin gespannt, welches Land als erstes aus dem Euro-Wahnsinn aussteigt.

  • Sie unterschätzen unsere Politiker. Oder überschätzen deren Intellekt. Der Euro ist zu einem "politischen Projekt" erhoben worden. Sakrosankt. Und die deutschen Politiker machen weiter bis es 5 nach 12 ist. Der Ausweg wird nur eine Währungsreform sein - mit dem Verlust alles Erspartem übrigens. Da sollte niemand meinen, dass er ungeschoren davon käme.
    Oder die Deutschen sind - mit ihrer Vergangenheit und der jetzigen Anziehungskraft des grünen Sozialismus - tatsächlich bereit, wieder in einer Dikatur zu leben, die ihnen alles nimmt. Eine Dikatur aus Brüssel, mit entsprechendem Politbüro und dem vollständigen alternativlosen Zugriff auf die deutschen finanziellen Mittel. Das wäre in der Tat ein Versailles 2.0 - der Vergleich ist gerechtfertigt, da er im Ergebnis das gleiche ist, mit dem Unterschied, dass es heute deutsche Politiker ALLER Parteien sind, die Deutschland der Katastrophe ausliefern, bemäntelt von der dümmlichen gutmenschlichen Idee der "Integration Europas". Es hilft nur noch Auswandern! Denn eine Revolution wird es in Deutschland nicht geben; das Volk läuft geordnet in seinen Untergang!

  • Das Problem ist doch, dass die Politiker die Brisanz der Lage nicht erkennen (wollen) und glauben, sich mit irgendwelchen Mätzchen über die nächsten Wahlen retten zu können.

    Und spätestens, wenn wir 2013 Rotgrün bekommen, werden wir mit Euro-Bonds in die Pleite geritten.

  • Nicht nur Euro-Bonds sondern auch ein EU-Finanzministerium. Aber wenn es in dem derzeitigen Tempo weitergeht, gibt es den Euro in 2013 nicht mehr.

  • Die "Märkte" wollen von der Politik keine Sprechblasen mehr hören sondern Taten sehen, d.h., daß mit Steuererhöhungen bzw. Ausgabenkürzungen - insbesondere im Sozialbereich - die Defizite im Staatshaushalt verringert oder beseitigt und Zinsen nicht mehr mit der Aufnahme neuer Kredite bezahlt werden.
    Die Altschulden können ohnehin nie getilgt werden.
    Ob diese Programme von den Regierungen politisch durchsetzbar sind ist eine andere Frage ?
    Zunächst müssen höhere Zinsen gezahlt werden.
    Der EFSF soll nun ausgeweitet werden, um Schuldenstaaten mit billigeren Krediten bedienen zu können.
    Überlegungen setzen hier auf 2.5 Billionen EURO bzw. nach oben offen.
    Allerdings dürfte die Erhöhung und Inanspruchnahme des EFSF das Rating der Garanten verschlechtern und somit für den EFSF auch zu höheren Zinsen führen.
    Der "Rettungsschirm" ist somit zuguterletzt ein Placebo und keine wirksame Medizin zur Beschaffung billigen Geldes.
    Zusätzlich ergibt sich nach und nach eine Vergemeinschaftung der Schulden.
    Fazit : Der Nebel ist pottendick, die Funktion des Radargerätes ist gestört und im Kurs des Schiffes namens "EURO/DOLLAR" liegen zahlreiche Klippen, die eine Havarie des Schiffes wahrscheinlich machen.
    Es kann somit nicht verwundern, wenn umsichtige Passagiere schon mal in das Rettungsboot namens "Gold" einsteigen und zusätzlich die Rettungswesten namens "Schuldentilgung etc.etc." anlegen.

    Die von der EZB über Banken "angekauften" Anleihen sollen später vom EFSF/ESM übernommen werden.

Mehr zu: Presseschau - Herabstufung der USA ist Weckruf für Europa

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