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Presseschau Bringt die Aufseher zur Räson!

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Lukaschenko wickelte Putin um den Finger

Chinesen sollten sich Europa-Hilfe leisten
China sollte Europa in der Schuldenkrise unterstützen, fordert die Business Times aus Singapur. Das Land sitze auf Währungsreserven im Wert von 3,2 Billionen US-Dollar und müsse diesen „Riesenberg an Rücklagen“ optimal verwalten. Da China voraussichtlich nicht im großen Stil im eigenen Land investieren werde, kämen nur Staatsanleihen und ausländische Direktinvestitionen in Frage – andere Anlageformen seien entweder zu riskant oder brächten zu wenig Zinsen.

Zwar berge der europäische Markt Risiken. Doch es sollte im Interesse der Chinesen liegen, den Euro zu unterstützen oder gar einen Bailout für verschuldete europäische Länder in Erwägung zu ziehen. Nur so ließe sich verhindern, dass der Dollar letztlich als einzige wichtige Reservewährung übrig bliebe. Fazit: China und Europa müssten sich in der gegenwärtigen Situation gegenseitig unterstützten.

Putin fällt auf „Wiedervereinigungsmärchen“ herein
Dem weißrussische Herrscher Alexander Lukaschenko sei es wiederholt gelungen, den russischen Premier Wladimir Putin um den Finger zu wickeln, schreibt die Zeitung Vedomosti. Minsk habe eine Halbierung des Gaspreises auf 150 Dollar herausgehandelt, im Tausch gegen weitere Versprechen zur wirtschaftlichen Integration. Der Preis für Weißrussland werde in etwa auf dem innerrussischen Niveau liegen. Putin falle immer wieder auf das „Wiedervereinigungsmärchen“ hinein. Es sei kein Geheimnis, dass der Politiker, der beinahe im Rentenalter sei, den Zusammenbruch der UdSSR als größte Katastrophe ansehe.

Im Prinzip sei gegen eine wirtschaftliche Integration nichts einzuwenden, meint das Blatt – allerdings nicht unter den Umständen, dass einer darunter der Hauptakteur ist und der andere nur gegen Belohnung mitmache. Die geringe Stabilität solcher Bündnisse habe ausgerechnet Lukaschenko den Russen schon wiederholt demonstriert.

Fundstück: Occupisten ziehen bei Bankern ein
Der Guardian berichtet über den jüngsten Schachzug der „Occupy“-Bewegung, die ein verwaistes Gebäude der UBS in London gekapert habe, um dort eine „Bank der Ideen“ zu gründen. Mit dem Schritt solle die Bevölkerung Räumlichkeiten zurückerhalten, die durch den Sparkurs der Regierung verloren gegangen seien. Was die Protestler dort genau wollen? Nächste Frage.

Zusammengestellt von ecolot.de

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3 Kommentare zu "Presseschau: Bringt die Aufseher zur Räson!"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wenn Deutschland zahlt, dann haben wir jede Menge Freunde, sei es in Europa oder den USA, aber besonders in Israel.

  • Das Geschätsmodell der Banken ist nicht tragfähig. Zu lange hat man hingeschaut, immer höhere Eigenkapitalrenditen wurden durch viel zu wenig Eigenkapital ermölgicht. Was muss ein Dienstleister, im margenschwachen Bankengeschäft, eine Ziel-Eigenkapitalrendite von 25% haben? Die Banken haben von Haus aus eine viel zu geringe Eigenkapitalquote. Sehr kritische Anmerkungen zu Banken finden sich im Buch Spielgeld-ein neues Wirtschaftssystem.

  • Wann wird den Deutschen endlich klar, daß sie keine Freunde haben auf dieser welt?