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Richtig versichert Bei diesen 4 Versicherungen können Studierende sparen

Ob Haftpflicht-, Krankenversicherung oder Berufsunfähigkeit: Wer studiert, kann bei vielen Versicherungen sparen. Worauf Studierende achten sollten.
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Studierende können bei vielen Versicherungen sparen. Quelle: dpa/picture alliance
Universität Erlangen-Nürnberg

Studierende können bei vielen Versicherungen sparen.

(Foto: dpa/picture alliance)

FrankfurtAuch wenn für viele Studenten zu Beginn des Studiums die Wohnungs- und Nebenjobsuche oberste Priorität haben, sollten sie ihren Versicherungsschutz nicht vernachlässigen. Auf diese vier Versicherungen sollten Studierende besonders achten.

Krankheit

Sind die Eltern gesetzlich krankenversichert, können Studierende hier kostenlos familienversichert werden. Vorausgesetzt, sie sind unter 25 – und sie verdienen nicht mehr als 435 Euro pro Monat oder sind als „Mini-Jobber“ angestellt. Ist die Familienversicherung nicht möglich, können Studierende zwischen der gesetzlichen und der privaten Absicherung wählen. Die Studententarife der Gesetzlichen liegen bei knapp 90 Euro pro Monat.

„In der PKV können Studierende vergünstigte Tarife abschließen – die Prämien sind aber dennoch oft höher als der Beitrag für die Gesetzliche“, erläutert eine Sprecherin des Bunds der Versicherten. „Wer sich für die Gesetzliche entscheidet, aber später die Chance auf eine PKV hat, der sollte sich jetzt schon den Zugang zur Privaten sichern“, rät Sven Hennig, Versicherungsmakler aus Bergen.

In einen sogenannten Optionsvertrag kann er das Alter und den Gesundheitszustand im Voraus eintragen. Damit zahlt er später eine günstigere Prämie. Das kommt zum Beispiel für alle in Betracht, die Beamte werden wollen.

Haftpflicht

Bis zum Abschluss des ersten Studiums sind Studierende auch hier über ihre Eltern mitversichert – selbst wenn sie nicht mehr zu Hause wohnen. Sie dürfen nur noch nicht verheiratet sein. Der BdV rät jedoch, sich vorsichtshalber vom Versicherer der Eltern die Mitversicherung schriftlich bestätigen zu lassen.

Berufsunfähigkeit

Auch wenn junge Leute das Risiko gerne ausblenden, empfiehlt der BdV, eine Berufsunfähigkeitspolice (BU) abzuschließen – „idealerweise schon in der Schule mit entsprechender Möglichkeit der Erweiterung der Leistungen“, so Makler Hennig.

Denn hier sind neben der Berufsgruppe Alter und Krankengeschichte ausschlaggebend für die Beiträge. „Ist der Job nach dem Studium besser von der Einstufung her, bieten viele Gesellschaften eine Umstellung in günstigere Prämien an“, weiß Hennig. 

Ausland

Ob Praktikum, Sprachkurse, Auslandssemester oder eben Urlaub – fast jeden Studenten hält es nicht nur in Deutschland. In den meisten Ländern Europas gilt der Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung. Doch die Kosten für einen Rücktransport übernimmt nur eine Auslandsreisekrankenversicherung. Eine eigene Police fürs Ausland braucht man zudem für längere Aufenthalte in den USA oder in China.

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