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Apple Pay und Co. Das Smartphone-Geld kommt

Seite 3 von 3:
Sparkassen starten Handy-zu-Handy-Zahlungen

Vorreiter sind die Sparkassen dafür an anderer Stelle: Ab nächster Woche – mit dem nächsten Update der Banking-App – können Sparkassenkunden eine neue Zahlfunktion namens „Kwitt“ nutzen. Sie können dann Geld per Smartphone an Freunde und Bekannte versenden. Bei Beträgen bis zu 30 Euro funktioniert das sogar ohne Transaktionsnummer. Rund 4,5 Millionen Kunden nutzen die Sparkassen-App.

Eigentlich wollten Sparkassen und Genossenschaftsbanken das neue Handy-Überweisungssystem gemeinsam unter dem Namen „Geldbote“ starten. Es kamen allerdings kartellrechtliche Fragen auf, die auch nicht endgültig geklärt worden sind, weil das Projekt nicht weiter verfolgt wird. Das Problem: Es gibt mehrere unabhängige Finanz-Start-ups, die ebenfalls Apps für solche Zahlungen unter Freunden anbieten. Sie wären bei einem Gemeinschaftsangebot von Sparkassen und Genossenschaftsbanken an den Rand gedrängt worden.

Sowohl die Gruppe der Genossenschaftsbanken als auch der Sparkassen für sich darf aber ihren jeweiligen Kunden Handy-zu-Handy anbieten – die Volks- und Raiffeisenbanken basteln ihrerseits an einer Geldtransferfunktion in ihrer Banking-App und testen diese derzeit. Dafür hat das Bundeskartellamt am Freitag offiziell grünes Licht gegeben. Der Grund, warum sich die Wettbewerbshüter damit befasst haben: Eigentlich ist jede Sparkasse und jede Volksbank ein eigenständiges Kreditinstitut.

In Deutschland sind Handy-zu-Handy-Überweisungen noch wenig verbreitet. Wie schwierig es aber ist, sich hier zu behaupten, zeigt das Beispiel Cookies. Das Berliner Fintech, das mit seinem Angebot erst im August gestartet war, hat einen Insolvenzantrag gestellt und wird nun von dem schwedischen Zahlungsdienstleister Klarna übernommen.

Neben Cookies gibt es mit Cringle, Avuba und Lendstar weitere Fintechs, über deren Apps man an Handykontakte Geld senden kann. Auch der Online-Bezahlreise Paypal versucht, auch beim Bezahlen im Einzelhandel Fuß zu fassen. Das Unternehmen ging unlängst aus diesem Grund Kooperationen mit den Kreditkartenanbietern Mastercard und Visa ein.

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21 Kommentare zu "Apple Pay und Co.: Das Smartphone-Geld kommt "

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

  • Herr F. Gessw.25.11.2016, 12:33 Uhr

    Ihre Aussage ist nur in bezug auf Kreditkarten richtig, da stimme ich IHnen zu. Bei der Kreditkarte und dem NFC-Chip muss der Chip nicht geladen werden.

    Bei EC-Karten, die inzwischen ebenfalls mit NFC-Chips ausgestattet sind, sieht das anders aus. Bei EC-Karten muss der Chip vorher geladen werden, da hier keine Verbindung in der NFC-Funktionalität zum Konto der Karte besteht. Das Aufladen geschieht wie das Bezahlen Kontaktlos an der Kasse. Hier ist dann den eingespeicherte Geldbetrag bei Verlust der Karte weg.

  • Dafür ist's gar nicht übel :-), mein Englisch war vermutlich nach 10 Jahren auch nicht besser. Gucken Sie mal, eine völlig legitime Begründung für einen bestimmten Umstand, da entschuldige ich mich doch glatt im Gegenzug für die wenig subtil ausgedrückte Unterstellung, Sie wären ungebildet oder gar blöd. Sorry.

    Nichtsdestotrotz kommen wir bei den angesprochenen "Sachthemen" wohl kaum auf einen Nenner - aber wie gesagt, ich bin nicht Ihr "Feind", ich votiere nicht für die Abschaffung von Bargeld. Ich glaube, wir können uns ein bißchen Ineffizienz hier und da durchaus leisten, auch Bargeldlogistik.

    Aber Bargeld als Hort der Freiheit halte ich schlicht für naiv. Wenn wir tatsächlich mal eine Regierung und Verbindung mit einem Bankensystem haben, die Ihren Bürgern mal so richtig eins reinwürgen wollen, was passiert denn? Insbesondere dann, wenn viele Bargeld horten? Man macht eine Währungsreform. Und schon sitzen Sie da mit buntem Papier, mit dem Sie dann bestenfalls die Wände tapezieren können.

    Von daher würde ich sagen: Wählen Sie Parteien, die auf Bürgerbeteiligung und Transparenz setzen und einen gesunden Abstand zu Banken und Wirtschaftslobbyisten haben. Die gute Sozialsysteme und faire Löhne fordern, gegen Krieg sind sowohl die ungerechten Privilegien Reichen als auch die der Kirchen beschneiden würden und damit sicherlich einiges finanzierbar machen, was die Gesellschaft besser zusammenhält, als es jetzt der Fall ist. Dann funktioniert das System auch weiter und man kann auch Bargeldlos zahlen, ohne Angst vor dem Staat zu haben. Denn in einer gesunden Demokratie sind wir alle der Staat.

    P.S.: Das oben war, um es auch für etwaige Fanboys und Dogmatiker eindeutig zu kennzeichnen, KEINE Werbung für die AfD, sondern für Piraten und Linke.

  • @Gessw

    Entschuldigen Sie bitte meine Grammatik und Orthographefehler :-)

    Als Kanadier (lebe erst seit ca 10 Jahren wegen der Liebe in Deutschland) klappt das noch icht hundertprozentig :-)

  • @ Peter Meyfarth: Mit meinem Handy komme ich mindestens so weit wie Sie mit Ihrem Koffer, zumal ich ein Taxi damit rufen oder die nächste Zugverbindung checken kann ;-).

    Eine Stufe ernster: Wir sind wieder bei der Systemfrage. Wenn Sie das Geld einpacken und verschwinden MÜSSEN, entweder weil Sie Unrecht tun oder der Staat, kommen Sie heute möglicherweise mit dem Koffer weiter. Aber dann ist auch schon so viel kaputt, dass es Ihnen nicht viel hilft, weil Sie trotzdem geschnappt werden können, das Geld ggf. entwertet wird - da sollten Sie besser Gold mitnehmen.

    Ich bin grundsätzlich ein Pessimist und sehe auch, dass "im Westen" vieles den Bach runtergeht. Aber das liegt an uns allen und ist nicht unumkehrbar. Wir sollten darauf hinarbeiten, dass das System funktioniert. Dann kann jeder entspannt sein Leben leben und muss nicht dauernd die Flucht aus Deutschland planen mit dem (natürlich ordnungsgemäß versteuertem ;-) Bargeldkoffer.

  • @Herr Mücke: Ihr einziger Satz ohne Grammatik- und Orthographiefehler und dafür mit Satzzeichen ist von Rousseau kopiert. Beeindruckend ;-).

    Der Rest Ihrer lieb- und zusammenhanglos hingerotzten Wortkombinationen ist weitestgehend für die Tonne, auf einen gehe ich dennoch ein - mich ärgert es keineswegs, dass es noch Bargeld gibt und ich habe ja auch gesagt, warum. Aber da die meisten meiner Sätze aus mehr als 6 Worten bestehen, sind Sie vermutlich nicht bis dahin gekommen. Quasi an der intellektuellen Markteintrittsbarriere gescheitert. Was sagt denn Rousseau dazu ;-)?

    Und zuletzt: Werbung... Ja, in gewisser Weise macht das ja jeder mit jedem Kommentar in jedem Forum. Wünsche ich mir, überall mit Smartwatch oder Fingerabdruck bezahlen zu können? Klar, fände ich extrem praktisch. Wünsche ich mir deswegen einen faschistischen Überwachungsstaat? Was für ein Blödsinn, da ist einfach kein Zusammenhang.

    Ohne Frage, es kann in Kombination vorkommen. Herr Löwenstein hat richtigerweise erwähnt, dass fast jede Technologie irgendwann für "das Böse" (*bitte sich jetzt dramatische Hintergrundmusik selbst vorstellen*) verwendet wird. Aber es würde ja auch keiner auf Autobahnen verzichten, weil Hitler sie für den Krieg gebaut hat.

    Man kann sehr wohl moderne Zahlungssysteme und moderne Demokratie haben. Übrigens zusammen mit modernen Schulen, hohen Steuern und glücklichen Menschen (WAS!?! Hohe Steuern und glückliche Menschen geht gar nicht zusammen, alle FDP-Wähler bitte jetzt laut "BUH!" schreien). Gucken Sie mal nach Norden.

    Und ich glaube nicht, dass das da klappt, weil es dauernd besonders kalt und dunkel ist (ja, etwas platt, ich weiß).

  • Wirecard stellt solche bargeldlose Lösungen her aber es geht nicht um ein paar Zahlungen an der Kasse von einem Shop, sondern ob ich den Zaster in einen Koffer geben kann und verschwinden kann ohne dass jemand es verfolgen kann.
    Es ist Teil meiner Freiheit zu verschwinden und zwar mit meinem Geld. Wie weit kommen sie mit einem Handy ?

  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

  • @Leo Löwenstein:

    Was ich schreibe, ist so sehr wohl richtig, war nur anscheinend nicht eindeutig genug - was Sie meinen, ist dieses Uralt-System mit den EC-Karten. Geld auf nen Chip laden, das hab ich zuletzt vor 5 Jahren oder so benutzt.

    Ich rede von NFC, das läuft via Kreditkarte oder Smartphone, da wird die Karte nirgendwo mehr reingesteckt, nichts vorher aufgeladen o. ä. Ich halte die Karte / das Smartphone / die Smartwatch kurz ans Bezahlterminal und sofort ist bezahlt.

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