Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Arbeit für die Konkurrenz Arbeitslosengeld erst nach Sperrfrist

Wer für ein Konkurrenzunternehmen tätig wird, verstößt damit gegen arbeitsvertragliche Nebenpflichten. Im Fall einer daraufhin ausgesprochenen fristlosen Kündigung muss die Bundesagentur für Arbeit Arbeitslosengeld erst nach Ablauf einer Sperrzeit zahlen.

Dies entschied das Hessische Landessozialgericht. In dem der Entscheidung zu Grunde liegenden Fall war der Arbeitnehmer von November 1991 bis Mai 2006 bei einer Frankfurter Sicherheitsfirma als Bereichsleiter tätig. Weil er während dieser Zeit auch für ein Konkurrenzunternehmen gearbeitet hatte, wurde ihm fristlos gekündigt. Die Bundesagentur für Arbeit bewilligte Arbeitslosengeld, stellte aber eine Sperrzeit von 12 Wochen fest. Die Richter beider Instanzen gaben der Bundesagentur für Arbeit Recht. (Az.: L 9 AL 91/08).

Startseite
Serviceangebote