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Arbeitsrecht Kündigung wegen ein paar Cent

Ein Fall von Stromklau im Centbereich beschäftigt derzeit das Arbeitsgericht Oberhausen.

Ein Angestellter hatte regelmäßig sein Handy im Betrieb aufgeladen und auch noch unerlaubt seinen Arbeitsplatz fotografiert. Die Folge war die fristlose Kündigung. Der Arbeitnehmer zog vor Gericht. Beim Gütetermin kam es zu keiner Einigung, wie das Gericht mitteilte. Der Richter hatte eine Weiterbeschäftigung vorgeschlagen. Im Gegenzug sollte sich der Angestellte verpflichten, weder zu fotografieren noch sein Handy aufzuladen. Dazu war der Arbeitgeber nicht bereit. Jetzt wird am 29. Oktober verhandelt. Nach Einschätzung von Experten dürften 100 Aufladungen eines einfachen Handys etwa zehn Cent kosten.

Vor kurzem hatte das Arbeitsgericht Mannheim, die Kündigung eines Müllmanns für unwirksam erklärt, der ein weggeworfenes Kinderbett mitgenommen hatte. Das Verhalten des Mitarbeiters sei zwar nicht korrekt gewesen, die fristlose Kündigung sei aber unverhältnismäßig (Az.: 4 Ca 1228/09).

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