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Premium Arbeitsrechte von Crowdworkern Malochen im Netz

Bei „Crowdworkern“ kommt es immer wieder zu Konflikten – über Vertragsbedingungen oder die Entlohnung. Ein neu eingerichtete Ombudsstelle soll bei der Lösung helfen. Die Plattformen fürchten eine zu starke Regulierung.
18.09.2017 - 16:56 Uhr
Clickworker sind meist Selbstständige, die sich von Projekt zu Projekt hangeln. Quelle: Ikon Images/Getty Images
Schnelllebige Digitalwelt

Clickworker sind meist Selbstständige, die sich von Projekt zu Projekt hangeln.

(Foto: Ikon Images/Getty Images)

Berlin Die Befürworter schwärmen von einer „modernen Form des Arbeitens“, Kritiker sprechen von „digitalen Tagelöhnern“. Die Rede ist von „Crowdworkern“, also von Arbeitskräften, die über Internetplattformen an Aufträge von Unternehmen kommen. Ihr arbeitsrechtlicher Status ist oft ungeklärt. Immer wieder kommt es zu Konflikten über Vertragsbedingungen oder Entlohnung – etwa, wenn nach Art eines Preisausschreibens nur derjenige ein Entgelt bekommt, der die „beste“ Arbeit eingereicht hat. Alle anderen gehen trotz Auftragserfüllung leer aus.

Doch nun wird eine Ombudsstelle geschaffen, die in solchen Fällen eingeschaltet werden kann. „Das ist ein wichtiges Signal der Branche“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Crowdsourcing Verbands (DCV), Michael Gebert, dem Handelsblatt. „Wir sind für ein faires Miteinander von Plattformbetreibern und Crowdworkern.“ Dem Gremium werden ab Oktober unter Vorsitz einer Ombudsperson vier Parteien angehören: der DCV, ein Vertreter der Plattformen, ein Mitglied der IG Metall sowie ein Vertreter der Crowdworker.

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