Bargeldlos in Schweden „Scheine sind unhygienisch“

Eine Welt ohne Geld? In Schweden ist dies weitgehend Realität. Die meisten Bürger tragen längst kein Bares mit sich. Die Wirtschaft profitiere, rechnet die Zentralbank vor. Doch es gibt auch Kritik – von Rentnerverbänden.
Schwedische Geldscheine und Münzen. Quelle: Imago
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Schwedische Geldscheine und Münzen.

(Foto: Imago)

StockholmAls Deutsche-Bank-Co-Chef John Cryan vergangene Woche auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos eine bargeldlose Zukunft in zehn Jahren prognostizierte, sorgte die Nachricht in Deutschland für große Debatten. In Schweden fühlte man sich dagegen bestätigt: „Wir bevorzugen Kreditkarten“, prangt in großen Lettern auf Schildern in vielen schwedischen Supermärkten. Die Stockholmer Nahverkehrsbetriebe akzeptieren keine Barzahlung mehr, selbst die Zeitung oder ein paar Brötchen werden mit Kreditkarte oder Mobiltelefon bezahlt. Wer sein Auto parken will, braucht entweder ein Handy oder eine Kreditkarte: Die Parkautomaten wurden schon vor einigen Jahren auf das bargeldlose Bezahlen umgerüstet.

 
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