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BGH-Urteil Entschädigung für verspätete Flugreisende

Fluggäste können nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs bei großen Verspätungen Geld zurückverlangen.

HB FRANKFURT. Verzögert sich die Ankunft eines Fluges drei Stunden oder mehr, kann der Reisende eine Ausgleichszahlung verlangen, wie sie für eine Annullierung des Fluges vorgesehen ist. Voraussetzung sei aber, dass die Verspätung nicht auf außergewöhnliche Umstände zurückgehe.

In dem zugrundeliegenden Fall hatten Kläger einen Charterflug von Frankfurt nach Toronto und zurück gebucht. Der Rückflug verschob sich wegen technischer Defekte des Flugzeugs, und die Kläger kamen 25 Stunden später als geplant in Frankfurt an. Sie verlangten daraufhin von der Fluggesellschaft eine Zahlung von 600 Euro pro Person, wie sie in der Fluggastrechte-Verordnung für den Fall einer Annullierung des Fluges vorgesehen ist.

Das Unternehmen wollte nicht zahlen, weil es sich nur um eine Verspätung gehandelt habe, für die man nicht aufkommen müsse. Nach Auffassung des BGH konnte sich die Fluggesellschaft damit jedoch nicht auf außergewöhnliche Umstände berufen.

(Az.: Xa ZR 95/06)

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