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Verbraucherschützer sprechen von einem wegweisenden Urteil für Versicherungskunden, die Branche gibt sich bedeckt. Karlsruhe hat Regelungen zu Kosten bei der vorzeitigen Kündigung von Verträgen gekippt.

Kommentare

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  • Es gibt Versicherer, die erkennen das BGH urteil an und überweisen den zuviel einbehaltenen Betrag aus.z.B. Aachen Münchener und VGH, aber die ERGO verweigert sogar eine
    korrekte Abrechnung, hier werden die Mitarbeiter in Bordellen belohnt von den einbehaltenen Beträgen der Versicherten.

  • Der mündige Bürger, sic!

  • In den Versicherungsscheinen und auch in den Antragsformularen sind die Vertragsmodalitäten und auch die Kosten mitaufgeführt, egal ob Lebens- oder Rentenversicherungen. Heute wird von den Kunden groß getönt: "Hätte ich das gewusst, dann hätte ich das nie abgeschlossen!" Lächerlich, wenn ein Kunde viel Geld in etwas investiert, wovon er keine Ahnung hat.
    Letztlich sind Vermittler Selbstständig und somit von der Provision abhängig, sogar existenziell. Genauso wie der Handwerker von Aufträgen lebt. Schwarze Schaafe gibt es leider immer wieder, aber einfach alles immer zu pauschalisieren ist total falsch.
    Komisch, dass die Verbraucherzentrale immer die Versicherungsbranche auf dem Kicker hat! Keiner beschwert sich über Handy- oder Stromanbieter, usw. Die Lebensmittelindustrie und Automobilbranche verschleiert vielmehr!

  • Es gibt Interessengruppen, die beständig gegen die Lebensversicherung agitieren.
    Die Branche hat insgesamt zu spät darauf reagiert und muss nun mühsam ihr Image zurückgewinnen. Das bei weitem nicht den negativen Ruf verdient, den gerade Verbraucherzenralen als Konkurrenten um die Beratungsleistung verbreiten.
    Letztlich sanktioniert das Gericht einseitigen Vertragsbruch seitens der Versicherungsnehmer mit diesem Urteil, eine fragwürdige Rechtsprechung, die nur auf dme pauschalen Vorwurf der unzureichende Aufklärung beruht.
    Leider wird es noch ein paar Jahre Dauern, bis die nun in den Obergerichten angekommen 68ziger durch weniger einseitge Juristen wieder verdrängt werden.
    In niederen Instanzen werden manche besonders abstruse Urteile bestimmter Obergerichte auf Bundesebene stillschweigend gar nicht mehr beachtet, ansonsten würde das Rechtswesen zu stark an konsequenter Logik verlieren.

    H.

  • Gott sei Dank, endlich wieder ein Thema zum Füllen des Sommerloches. Immer feste drauf, auf die "Geldgeier" der Versicherungen, aber:

    Welcher Autokonzern, welches Autohaus und welcher "kleine" Autoverkäufer muß, wenn dem Kunden sein Gefährt nach einer Woche nach einem Monat od. gar mehreren Jahren nicht mehr gefällt, auch nur einen einzigen Cent seines Verdienstes zurückbezahlen??
    Sollte irgendjemand auf den aberwitzigen Gedanken kommen, solch eine Forderung zu stellen, man würde ihn wahrscheinlich in die nächste "Klappse" einliefern, bzw. argumentieren, dass gemäß Prospekt und Probefahrt etc. etc. verkauft wurde, und damit basta.
    Welcher Möbeltischler fertigt seinem Kunden eine Mass-Küche, bekommt sein Geld und muß nach 2 1/2 Jahren, wenn der Kunde diese Küche nicht mehr haben will, die Hälfte des erhaltenen Rechnungsbetrages zurückzahlen???

    Hier äußern sich offenbar nur "Schlaumeier", die von der Materie keinerlei Ahnung haben und all zu schnell den "Empfehlungen" der selbsternannten Verbraucherschützer folgen. Wer deren Treiben aufmerksam und nicht nur punktuell verfolgt, der weiß, dass die zum selben Thema heute so, morgen anders und übermorgen nochmals um 180 °Grad gedreht argumentieren.
    Leider reicht der Platz (und meine Zeit) nicht aus, das ganze noch intensiver anzugehen, aber ein jeder klar denkende Leser mache sich selbst seinen Reim darauf.

  • @Hansi,
    der Schlaumeier sind wohl her Sie, der Versicherung vertraue ich mein Geld an damit die es gewinnbringend anlegt zumindest bei der Kapitalbildenden LV, beim Auto oder Küchenkauf erwebe ich eine Ware diese nutzt sich ab und wird deshalb weniger Wert. Mein eingezahltes Kapital sollte sich jedoch nicht abnutzen, deshalb vordere ich auch bei vorzeitiger Kündigung einen gerechten Anteil zurück. Beim Autokauf ist es mir auch egal was der Verkäufer verdient weil ich die Preise des gleichen Fahrzeuges vergleichen kann un ich mir das günstigste Fahrzeug kaufe denn dee Preis steht fest. Bei der Versicherung bekomme ich Werte genannt welch am Ende mit dem Zusatz "die Überschüsse können niedriger aber auch höher ausfallen deshalb können sie nicht garantiert werden" im Angebot sieht das aber sehr gut aus.

  • jede popelige Tankstelle muss ihre Preise in überdimensionalen Lettern ausweisen.
    Von den dicken Provisionen beim Abschluss von Kapitallebensversicherungen erfuhren Kunden früher nichts, da auf diese Kosten nicht explizit hingewiesen werden musste - jedenfalls nicht vor 2008. Selbst beim Abschluss mit einem Direktversicherer (bei mir: Cosmos-Direkt) waren hohe Abschlusskosten fällig.
    Das sagt einem zwar keiner, aber an der Verlaufskurve der Rendite-Entwicklung (per klv-check) ist das ganz klar erkennbar. Warum sonst sollte der Rückkaufswert erst nach 5 Jahren über der Summe der einbezahlten Beiträge steigen?
    Dieses Urteil ist längst überfällig, auch wenn es den Bestandskunden insgesamt
    nichts nutzt, denn die Reparationszahlungen für diese Gaunereien zahlen die Kunden von heute 8-(

  • Sie verwechseln da was, ebenso wie bei jeder Tankstelle wird ja der Gesamtpreis für eine bestimmte zu erwartende Leistung ausgewiesen.
    Was beim Sprit davon Einkaufpreis, Verdienst etc. ist, kriegen sie auch da nicht mitgeteilt.
    Letztlich sagt eine Kostenquote auch nur bedingt etwas aus. So sind einige Versicherer trotz höherer Kosten als andere trotzdem erfolgreicher bei der Anlagepolitik, mache sogar besser als bestimmte Direktversicherer.
    Generell gilt jedoch das Direktversicherer natürlich generell billiger sind, eben weil dort kein beratender oder auch nicht beratender Vertrieb bezahlt werden muss.
    Eine Cola am Automaten ist ja auch billiger als in der Gaststätte, egal wie gut oder schlecht sie bedient wurden.
    aber wenn sie i nder Vergangeheit genau ufgepasst haben, dann werden sie bemerkt haben, das Selbstbedienung immer nur solange günstiger angeboten wird, wie es eine bedienende Konkurrenz gibt. Danach sind sie nur den Service los, bei ebenso teuren Preisen wie vorher.

    H.

  • Endloch kommt noch mehr Transparenz für den Endverbraucher; denn wer in dieser Branche sauber gearbeitet hat bekam schnell "Proble" mit seiner sogenannten Produktion....

  • Erfreuliches Urteil im Namen des Volkes, und nicht im Namen des Geldes.

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