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BGH-Urteil zu Devisenswaps Eins zu eins zwischen Kunde und Bank

Der Bundesgerichtshof hat in einem Verfahren über Swap-Geschäfte zu Gunsten der Bank entschieden. Nach 2011 ist es das zweite Urteil des BGH zu umstrittenen Swaps. Welche grundsätzliche Bedeutung hat die Entscheidung?  
20.01.2015 - 15:50 Uhr 2 Kommentare
BGH-Gebäude: Das Urteil zu Swap-Geschäften war mit Spannung erwartet worden Quelle: dpa

BGH-Gebäude: Das Urteil zu Swap-Geschäften war mit Spannung erwartet worden

(Foto: dpa)

Karlsruhe Das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH)  zu Swapgeschäften wurde mit Spannung erwartet. Es war das zweite Mal, dass sich  der oberste Gerichtshof mit diesen Produkten beschäftigte. Im Jahre 2011 gaben die Richter den Kunden Recht. Im aktuellen Fall obsiegte die Bank. Welche Folgen beide Urteile haben werden, ist aktuell schwer zu beurteilen.

„Das heutige Urteil des BGH hat schon eine gewisse Bedeutung, soweit sich das anhand der Pressemitteilung des BGH schon beurteilen lässt“, sagt Jan-Erik Windthorst, Experte für  Bankrecht bei der Kanzlei Allen & Overy. „Es ist das erste Urteil des Bundesgerichtshofs seit 2011 zu Swap-Geschäften. Schon nach dem Urteil 2011 herrschte  große Unsicherheit, auch weil das Urteil vielfach kritisiert wurde“, führt er aus.

Im zweiten Urteil beschloss der BGH , dass eine Bank, die nur Berater und kein Teilnehmer in einem Währungsswapgeschäft ist, den Kunden nicht über den anfänglich „negativen Kapitalwert“ aufklären muss.

Das geht aus einer Pressemitteilung des Gerichtshofes hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Verhandelt wurde ein Fall, bei dem ein vermögender Kunde die Bank wegen Falschberatung bei sogenannten „Cross-Currency-Swaps“ verklagt hatte.

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    2 Kommentare zu "BGH-Urteil zu Devisenswaps: Eins zu eins zwischen Kunde und Bank"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Als Nichtfachmann empfinde ich das Urteil als richtig.

      Es wäre jedoch gut, wenn Banken auf einen negativen Marktwert freiwillig hinweisen würden.

    • Sparkasse gewinnt im Prozess um Währungswetten


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