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Bundesbank Sepa-Umstellung hat höchste Priorität

Brüssel will Vereinen und Unternehmen mehr Zeit geben, ihre Zahlungssysteme auf das Sepa-Format umzustellen. Der Aufschub missfällt den Notenbanken – denn alle Europäer würden von schnelleren Überweisungen profitieren.
20.01.2014 - 12:19 Uhr 3 Kommentare
Sepa steht für den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA (Single Euro Payments Area). Quelle: dpa

Sepa steht für den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA (Single Euro Payments Area).

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Deutsche Bundesbank drängt die Wirtschaft trotz der Fristverlängerung auf eine zügige Umstellung ihrer Banküberweisungen auf das Sepa-Format. Diese müsse „für alle Marktteilnehmer weiterhin höchste Priorität haben“, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Montag in Frankfurt.

Der von der EU-Kommission angestrebte sechsmonatige Aufschub dürfe nicht dazu führen, dass Marktteilnehmer ihre Sepa-Projekte aufschieben, betonte Thiele: „Die Umstellungsarbeiten müssen konsequent fortgesetzt und zeitnah abgeschlossen werden.“ Dies sei im Interesse aller, denn auch im Falle einer Fristverlängerung bleibe es dabei: „Sepa kommt.“

Auch bei Bundesregierung und Europäischer Zentralbank war der Vorschlag aus Brüssel mit wenig Begeisterung aufgenommen worden. EZB-Präsident Mario Draghi hatte alle Beteiligten aufgefordert, die Umstellung schnell abzuschließen. „Wir glauben, dass vor allem die Verbraucher davon profitieren würden.“ Die Bundesregierung hatte gewarnt, dass der sechsmonatige Aufschub die Umstellung weiter erschwere.

Ursprünglich sollten Unternehmen und Vereine ihre Euro-Überweisungen und -Lastschriften vom 1. Februar 2014 an nur noch im Sepa-Format mit der internationalen Kundennummer IBAN tätigen. Weil die Umstellung nicht überall zügig verlief, will die EU-Kommission die Übergangsfrist um sechs Monate verlängern. Damit soll ein Zahlungschaos in Europa vermieden werden.

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    3 Kommentare zu "Bundesbank: Sepa-Umstellung hat höchste Priorität"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • @ mmnews_de

      Vielleicht sind die gleichgeschalteten Massenmedien Teil des Problems und nicht die Lösung?

    • "Brüssel will Vereinen und Unternehmen mehr Zeit geben,.."

      Brüssel?

      Wer bitte ist Brüssel???

      Meinen Sie die 28 Diktatoren der EU-Kommission?

      Brüssel/EU = EU-Kommission

      Die EU-Kommission besteht aus 28 Personen, nur diese 28 Personen dürfen in Europa Gesetze vorschlagen und verabschieden!!!

      Nicht das EU-Scheinparlament.

      Das EU-Scheinparlament kann kein Gesetzentwurf auf den Weg bringen oder verhindern!

      Die EU-Kommission (28 Personen) wird von keinem Bürger gewählt!!

      Ist die EU eine 28 Mann/Frau Diktatur?

      Wer kontrolliert die Macht dieser 28 Diktatoren?

      Die Bilderberger ( Schattenregierung ) wollen ihren EUDSSR Groß-Staat mit allen Mitteln ( Politikmarionetten und ihren Medienkonzerne ) durchsetzen.

      Am Ende steht die Diktatur der 28 Kommissare ähnlich wie in der Sowjetunion.

      Warum erfahren wir in den gleichgeschalteten Massenmedien nichts über 28 Diktatoren ( Kommissare )?

      Wer steht hinter den gleichgeschalteten Massenmedien?

    • Wen nützt SEPA? Mir, und 98, der Deutschen nicht.

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