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Direktbanken Warum ich kein Online-Banking mache

Online-Banking ist für die Hälfte aller Deutschen schon Normalität geworden. Die andere Hälfte verwaltet ihr Geld lieber analog – so wie ich. Eine Spurensuche nach meinen persönlichen Gründen.
Szene aus der Krimiserie „Stahlnetz“, 1958. Quelle: Imago
Bankfiliale

Szene aus der Krimiserie „Stahlnetz“, 1958.

(Foto: Imago)

Düsseldorf Online-Banking ist praktisch. Keine nervige Suche nach einer Bankfiliale, mit ein paar Klicks Geld überweisen oder den Kontostand prüfen. Doch ich mache da nicht mit.

40 Millionen Deutsche gehen für diese Dinge lieber zu ihrer Bankfiliale. Zu diesen 40 Millionen gehöre auch ich. Mit 26 bin ich nur unwesentlich älter als das Online-Banking selbst und eigentlich im Parade-Alter für einen „Online only“-Kunden. Denn Online Banking gibt es immerhin schon seit Mitte der 1990er-Jahre.

Laut dem Bundesverband deutscher Banken wickelten 1998 lediglich acht Prozent der Bevölkerung ihre Bankgeschäfte online ab. Daher ist es vielleicht auch nicht ganz verwunderlich, dass ich noch mit dem altmodischen System der heimischen Bankfiliale aufgewachsen bin.

Die Überweisung wurde damals ganz altmodisch handschriftlich mithilfe des Überweisungsträgers getätigt und schließlich am Kontoautomaten immerhin schon fast digital eingegeben. Den Sprung zum Online-Banking habe ich trotzdem nie geschafft. Aber warum eigentlich?

Unsere Autorin wählt den digitalen Entzug bei Bankgeschäften. Quelle: dpa
Gedruckte Kontoauszüge

Unsere Autorin wählt den digitalen Entzug bei Bankgeschäften.

(Foto: dpa)

Ein Grund gegen Online-Banking ist für viele die Sicherheit ihrer Daten im Internet. Gestohlene TAN-Nummern per SMS und Passwort-Diebstähle – Online-Betrügereien gehören zum elektronischen Banking dazu. Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Aber an diesen Maßstäben gemessen, dürfte ich auch nicht über ein Benutzerkonto bei Amazon, Ebay oder PayPal mit meinen Bankdaten verfügen. Die habe ich aber natürlich.

Keine Lust auf Online-Banking
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