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EuGH-Urteil Fluglinien müssen bei Naturkatastrophen Kunden versorgen

Der europäische Gerichtshof hat entschieden: Airlines müssen Kunden Hotels und Verpflegung auch dann bezahlen, wenn ihre Flüge wegen Naturkatastrophen ausgefallen sind. Für Fluglinien könnte das Urteil teuer werden.
31.01.2013 - 11:25 Uhr 1 Kommentar
Feldbetten für Fluggäste. Fluglinien müssen Kunden nun auch bei Naturkatastrophen betreuen, entschied der EuGH. Quelle: dpa

Feldbetten für Fluggäste. Fluglinien müssen Kunden nun auch bei Naturkatastrophen betreuen, entschied der EuGH.

(Foto: dpa)

Luxemburg Airlines müssen Kunden selbst dann betreuen, wenn deren gebuchte Flüge wegen "außergewöhnlicher Umstände" wie etwa Luftraumsperrungen aufgrund eines Vulkanausbruchs annulliert wurden. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) zugunsten einer Kundin der Fluggesellschaft Ryanair in einem am Donnerstag in Luxemburg verkündeten Urteil.

Damit haben Reisende, die wegen Naturkatastrophen gestrandet sind, auch über mehrere Tage hinweg Anspruch auf Kostenübernahme durch die Airline für Hotel, Mahlzeiten, Erfrischungen und ein Telefonat. (Az: C-12/11)

Hintergrund des Falls ist der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjaföll im Frühjahr 2010, der fast einen Monat lang für eine Sperrung großer Teile des europäischen Luftraums gesorgt hatte. Millionen Reisende in aller Welt saßen fest.

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    1 Kommentar zu "EuGH-Urteil: Fluglinien müssen bei Naturkatastrophen Kunden versorgen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wird von den Schreiberlingen nicht gelegentlich vor Herausgabe geprüft, was so aus der Feder fließt? Der Vulkan heißt Eyjafjallajökull !!! Etwas später gab es noch Ärger mit dem Grimsvötn....

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