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Finanzmarktbetrüger Künftig vier Jahre Haft für Insiderhandel in EU

Mit mindestens vier Jahren Haft sollen Insiderhandel und Marktmanipulation einheitlich in der EU bestraft werden. Die Richtlinie ist eine Reaktion auf den Libor-Skandal: Sie soll Finanzmarktbetrüger künftig abschrecken.
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Die Richtlinie wurde im EU-Parlament in Straßburg verabschiedet. Die EU-Staaten müssen ihr noch zustimmen. Quelle: dpa

Die Richtlinie wurde im EU-Parlament in Straßburg verabschiedet. Die EU-Staaten müssen ihr noch zustimmen.

(Foto: dpa)

Brüssel Insiderhandel und Marktmanipulation sollen in der Europäischen Union künftig einheitlich mit mindestens vier Jahren Haft bestraft werden. Mit großer Mehrheit verabschiedete das EU-Parlament am Dienstag in Straßburg eine Richtlinie, die das Recht in diesem Bereich vereinheitlichen und Finanzmarktbetrüger abschrecken soll. Die unerlaubte Weitergabe von Informationen wird demnach mit nicht weniger als zwei Jahren Haft geahndet.

Die Richtlinie ist auch eine Reaktion auf die jüngsten Skandale um die Interbanken-Referenzzinssätze Libor und Euribor. Dabei haben Händler mehrerer Großbanken Ermittlern zufolge Devisenkurse manipuliert. Mehrere Institute wurden deshalb bereits zu Milliardenstrafen verdonnert. Der EU-Richtlinie müssen noch die EU-Staaten zustimmen.

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  • rtr
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