Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Gehaltsexzesse in Chefetagen Aktionäre an die Macht!

Mit den populistischen Vorschlägen der SPD werden Gehaltsexzesse nicht verhindert. Vielmehr sollten Aktionäre ihre Stimme nutzen und gegen überbezahlte Manager rebellieren. Andere Länder sind da weiter. Eine Analyse.
24.02.2017 Update: 24.02.2017 - 17:59 Uhr
In den meisten Fällen werden die Vergütungssysteme in den Hauptversammlungen mit Mehrheiten von mehr als 90 Prozent durchgewinkt. Quelle: dpa
Manager mit Aktenkoffer

In den meisten Fällen werden die Vergütungssysteme in den Hauptversammlungen mit Mehrheiten von mehr als 90 Prozent durchgewinkt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Wenn man Martin Schulz reden hört, dann scheinen in deutschen Managementetagen fast nur noch Raffzähne zu sitzen, die nur an ihre Boni denken und kaum noch an das Wohl der Mitarbeiter. Dieses „Störgefühl“ will der einstige Spitzenverdiener des Europäischen Parlaments beheben, indem er mit einem Gesetzentwurf zur Begrenzung exzessiver Vorstandsgehälter in den Bundestagswahlkampf zieht.

Verstörend sind allerdings vor allem die konkreten Vorschläge des SPD-Spitzenkandidaten: eine Mischung aus populistischer Effekthascherei und dirigistischen Eingriffen.

Keine Frage, bei börsennotierten Unternehmen gibt es zu viele Fälle von Gehaltsexzessen. Absurd hohe Renten und Abfindungen für VW-Vorstände, ein fragwürdiges Aktienoptionsprogramm für den Chef der Deutschen Börse, die lange Zeit viel zu hohen Boni der Deutschen Bank und die 50-Millionen-Abfindung für den einstigen Porsche-Chef Wendelin Wiedeking, der das Unternehmen damals so hinterließ, wie er es vorgefunden hatte (nahe der Pleite).

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Gehaltsexzesse in Chefetagen - Aktionäre an die Macht!
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%