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Premium Gesetzesvorlage Bundesregierung will private Anleger im grauen Kapitalmarkt schützen

Mit dem „Gesetz zur weiteren Stärkung des Anlegerschutzes“ zieht die Regierung Konsequenzen aus einem milliardenschweren Skandal. Die Bafin erhält erweiterte Auskunftsrechte.
19.01.2021 - 14:47 Uhr
Die P&R-Gruppe hatte 1,6 Millionen Container für rund 3,5 Milliarden Euro an mehr als 54.000 Kunden verkauft. 2018 wurde das Unternehmen insolvent. Quelle: dpa
Containerinvestmentfirma P&R

Die P&R-Gruppe hatte 1,6 Millionen Container für rund 3,5 Milliarden Euro an mehr als 54.000 Kunden verkauft. 2018 wurde das Unternehmen insolvent.

(Foto: dpa)

Berlin Die Bundesregierung will auf dem grauen Kapitalmarkt höhere Standards bei der Transparenz verankern. Das soll mit dem „Gesetz zur weiteren Stärkung des Anlegerschutzes“ passieren, dessen Entwurf bereits an die entsprechenden Verbände gegangen ist.

Die Koalition nimmt vor allem die Insolvenz eines großen Anbieters von Vermögensanlagen zum Anlass, beim Anlegerschutz noch einmal nachzubessern. Dabei bezieht sich das federführende Bundesfinanzministerium (BMF) auf die milliardenschwere Pleite des Schiffscontainer-Vermieters P&R, ohne diese jedoch namentlich zu erwähnen. Die P&R-Gruppe hatte 1,6 Millionen Container für rund 3,5 Milliarden Euro an mehr als 54.000 Kunden verkauft. 2018 wurde das Unternehmen insolvent.

P&R war im sogenannten grauen Kapitalmarkt tätig. Das ist ein Segment des Kapitalmarkts, in dem Unternehmen aktiv sind, die nicht unter staatlicher Aufsicht stehen. Bei entsprechenden Angeboten etwa von Genussrechten, Schuldverschreibungen, Nachrangdarlehen oder Direktinvestments in Edelmetalle mahnt die Finanzaufsicht Bafin Anleger stets zu besonderer Vorsicht.

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