Insidergeschäfte bei M&A-Deals Verraten und verkauft

Bei Insiderhandel verstehen die Aufseher keinen Spaß. Aber trotz verschärfter Regeln und härterer Strafen werden vertrauliche Informationen immer häufiger durchgestochen – denn es winkt persönlicher Profit.
Update: 06.02.2017 - 11:53 Uhr
Der Handel mit Insiderinformationen ist bei Fusionen und Übernahmen verboten. Quelle: E+/Getty Images
Informelle Treffen

Der Handel mit Insiderinformationen ist bei Fusionen und Übernahmen verboten.

(Foto: E+/Getty Images)

FrankfurtNach 32 Jahren an der Wall Street befand Steven McClatchey wohl, dass es Zeit sei für einen ruhigeren Job. Also versorgte der Barclays-Banker fortan seinen Freund, der einen Klempnerbetrieb auf Long Island besitzt, mit Insiderinformationen über Fusionen und Übernahmen, angeblich in der Hoffnung, in dessen Handwerksbetrieb einen weniger stressigen Arbeitsplatz zu ergattern. Gut eineinhalb Jahre ging es gut. Doch dann kam die US-Börsenaufsicht SEC den beiden auf die Schliche. Der Ex-Banker bekannte sich schuldig und muss jetzt für fünf Monate hinter Gitter.

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