Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kein Geld ohne Trauschein Künstliche Befruchtung wird nur Verheirateten bezuschusst

Nur verheiratete Paare können für die künstliche Befruchtung einen Zuschuss der Krankenkasse erhalten. Dies entschied das Sozialgericht in Kassel. Geklagt hatte eine Kasse, die ein lediges Paar bezuschussen wollte.
Kommentieren
Nur verheiratete Paare dürfen bei einer künstlichen Befruchtung von ihrer Krankenkasse bezuschusst werden. Das entschied das Bundessozialgerecht in Kassel. Quelle: dpa

Nur verheiratete Paare dürfen bei einer künstlichen Befruchtung von ihrer Krankenkasse bezuschusst werden. Das entschied das Bundessozialgerecht in Kassel.

(Foto: dpa)

Kassel Ledige Paare mit unerfülltem Kinderwunsch bekommen für künstliche Befruchtungen kein Geld von der gesetzlichen Krankenkasse. Das hat das Bundessozialgericht in Kassel am Dienstag klargestellt. Es wies damit die Revision einer Krankenkasse mit Sitz in Berlin zurück, die auch unverheirateten Paaren Zuschüsse für die Behandlungen zahlen wollte.

Die Satzungsänderung der Kasse stehe nicht im Einklang mit höherrangigem Recht, befanden die Richter. Demnach dürfen sich die Kassen nur bei Eheleuten an den Kosten beteiligen.

In erster Instanz hatte die Klägerin vor dem Landessozialgericht Berlin-Brandenburg verloren (Az.: B 1 A 1/14 R).

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Kein Geld ohne Trauschein: Künstliche Befruchtung wird nur Verheirateten bezuschusst"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.