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Kostenfalle Verbraucherschützer mahnen E-Plus ab

Bis Juni konnten E-Plus Nutzer auch über die eigene Datengrenze hinaus mobil im Internet surfen – langsamer zwar, aber kostenlos. Das änderte E-Plus stillschweigend, das Surfen jenseits des Datenvolumens sollte kosten.
17.07.2014 - 14:12 Uhr Kommentieren
Aus einer geplanten Tarifänderung bei E-Plus wird nichts: Statt wie bisher bei Überschreitung des Datenvolumens langsamer aber kostenlos weitersurfen zu können, wollte E-Plus ab Juni bei Überschreiten der Datengrenze Gebühren erheben. Die Änderung hätte bei Neukunden und automatischer Vertragsverlängerung gegriffen. Nach einer Abmahnung durch die Verbraucherzentrale (VZ) Nordrhein-Westfalen wird die Änderung aber wieder rückgängig gemacht. Quelle: dpa

Aus einer geplanten Tarifänderung bei E-Plus wird nichts: Statt wie bisher bei Überschreitung des Datenvolumens langsamer aber kostenlos weitersurfen zu können, wollte E-Plus ab Juni bei Überschreiten der Datengrenze Gebühren erheben. Die Änderung hätte bei Neukunden und automatischer Vertragsverlängerung gegriffen. Nach einer Abmahnung durch die Verbraucherzentrale (VZ) Nordrhein-Westfalen wird die Änderung aber wieder rückgängig gemacht.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Verbraucherschützer haben dem Mobilfunkanbieter E-Plus für eine im Juni eigenmächtig eingeführte Tarifänderung den Riegel vorgeschoben. Kunden mit Base-Verträgen fürs mobile Internet habe E-Plus über die vereinbarte Datengrenze hinaus kostenpflichtiges Volumen fürs schnelle Surfen im Netz unterjubeln wollen, teilte am Donnerstag in Düsseldorf die Verbraucherzentrale (VZ) Nordrhein-Westfalen mit.

Kunden hätten dadurch entstehende Mehrkosten nur umgehen können, wenn sie ihr Datenvolumen nicht ausreizten. Es wäre ihnen aber nicht möglich gewesen, so wie bisher, jenseits der eigenen Datengrenze mit langsamerer Geschwindigkeit und ohne Extra-Kosten im Netz zu surfen.

Das von den Verbraucherschützern kritisierte Verfahren namens Datenautomatik hätte den Angaben zufolge seit 1. Juni für alle neu abgeschlossenen Verträge gelten sollen und wäre zudem nach und nach bei automatischen Vertragsverlängerungen mit aufgenommen worden. Nachdem die VZ den Konzern dafür aber abgemahnt habe, wolle E-Plus die Regelung zum 1. August wieder streichen. Kunden, die sich nie bewusst für die Datenautomatik entschieden hätten, könnten möglichen durch das System entstandenen Zusatzkosten widersprechen.

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