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Kurswechsel im Unternehmen Auf den Käpt'n kommt es an

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Die meisten Veränderungsprozesse scheitern
Wie man mit steuerfreien Boni das Gehalt aufbessert
Deutsche gehen mit ihrem Geld lieber in Geschaefte als zur Bank
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Personal- und Belegschaftsrabatte

Für Waren und Dienstleistungen dürfen Arbeitgeber ihren Angestellten Rabatte von jährlich bis zu 1.080 Euro gewähren. Wer beispielsweise in einem Modegeschäft oder einem Supermarkt arbeitet, darf Rabatte von bis zu 1.080 Euro einstreichen ohne darauf Steuern oder Sozialabgaben zahlen zu müssen.

(Foto: dapd)
Tankstelle
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Benzin- und Warengutscheine

Zu den am häufigsten verhandelten Sachleistungen zählen Tankgutscheine. Pro Monat können Arbeitnehmer Sachleistungen im Wert von bis zu 44 Euro steuer- und sozialabgabenfrei einstreichen. Dazu zählen auch Warengutscheine und Jobtickets.

(Foto: dpa)
100 Jahre Hochbahn
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Fahrtkostenzuschuss

Für den Arbeitsweg oder Heimfahrten bei doppelter Haushaltsführung kann der Arbeitgeber seinen Angestellten einen Fahrtkostenzuschuss zahlen. Dieser ist sozialabgabenfrei, der Arbeitgeber muss jedoch mit 15 Prozent pauschal versteuern.

(Foto: dpa)
Fristlose Kündigung wegen 80 Cent
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Essensgutscheine und Restaurantschecks

Gibt es keine Kantine, können Firmen zudem die Verpflegung ihrer Mitarbeiter sponsern. Einen Zuschuss von 2,87 Euro (für 2012; 2,83 Euro für 2011) zu einer Mahlzeit müssen Arbeitnehmer entweder voll selbst versteuern oder der Arbeitgeber zahlt dafür pauschal 25 Prozent Steuern. Der Betrag zwischen 2,87 und 5,97 Euro - also 3,10 Euro - sind jedoch steuer- und sozialabgabenfrei. Für alle Zuschüsse ab 5,98 müssen dann Steuern und Abgaben dann wieder voller Höhe gezahlt werden.

(Foto: dpa)
Stromzähler
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Möglich ist auch, die Firma 44 Euro für den Strom oder Warenkäufe jeder Art zahlen zu lassen.

(Foto: dpa)
Messenger des BlackBerry
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Computer inklusive Peripheriegeräte, Software, Fax, Internet und Handy

Bekommt ein Arbeitnehmer technische Geräte wie Computer und Handy vom Arbeitgeber nur geliehen, muss er dafür keine Steuern und Sozialabgaben zahlen. Werden die Geräte jedoch verschenkt, kann der Arbeitgeber die Geräte pauschal mit 25 Prozent versteuern, auch Sozialabgaben werden dann nicht fällig. Der Arbeitgeber könnte den geldwerten Vorteil jedoch auch dem normalen Lohnabzug unterwerfen.

(Foto: dapd)
EU-Studie: Online-Kreditangebote bieten zu wenig Informationen
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Arbeitgeberdarlehen

„Kostenerstattungen und Sonderzahlungen sind für Arbeitgeber ebenso interessant wie für die Belegschaft“, sagt Erich Nöll, Geschäftsführer des Bundesverbands der Lohnsteuerhilfevereine (BDL). „Beide können dadurch kräftig Lohnkosten einsparen, denn auf die gewährten Vorteile fallen häufig weder Steuern noch Sozialabgaben an.“ Chefs dürfen ihren Angestellten beispielsweise Darlehen von bis zu 2.600 Euro pro Jahr gewähren, ohne dass der Angestellte dafür Steuern und Sozialabgaben zahlen muss. Ist das Darlehen höher, muss die Differenz zwischen dem marktüblichen und dem gezahlten Effektivzins versteuert werden. Von dem marktüblichen Effektivzins werden bei der Berechnung jedoch noch vier Prozent abgezogen. Mitarbeiter von Banken können denn Personalrabattfreibetrag von 1.080 Euro nutzen.

(Foto: dpa)

Eine Garantie auf Erfolg bieten die Neuorganisationen aber nicht. „Nur zwei von zehn Veränderungsprozessen erreichen die gewünschten Ziele“, sagt Claudia Schmidt, Geschäftsführerin der auf solche Prozesse spezialisierten Unternehmensberatung Mutaree.

Claudia Schmidt, Geschäftsführerin der Unternehmensberatung Mutaree. Quelle: PR

Claudia Schmidt, Geschäftsführerin der Unternehmensberatung Mutaree.

(Foto: PR)

Die erste Regel im Management lautet: Ohne Wandel kein langfristiger Erfolg. Warum tun sich also so viele Manager schwer mit der Neuordnung der Unternehmen? Wer trägt die Schuld dafür und wie können Mitarbeiter in chaotischen Prozesse ihre Rechte wahren?

Antworten auf diese Fragen gibt eine Mutaree-Studie im Auftrag von Handelsblatt Online. Die Berater haben Leitende aus 280 Unternehmen befragt. Das Ergebnis überrascht. Zwar sind ein professionelles Projektmanagement und klare Strategie bei Veränderungsprozessen wichtig. „Entscheidend ist aber die Persönlichkeit der verantwortlichen Führungskraft“, sagt Schmidt. „Sie braucht Überzeugungskraft und Charisma, um die Mitarbeiter mitzunehmen. Tugenden, die sich allerdings nur einige Leitende zu Herzen nehmen“.

Gefordert ist das Personal der obersten Etage. Drei Viertel der Befragten sehen den Geschäftsführer oder Vorstand in der Verantwortung, wenn ein Change-Prozess scheitert. Zum Vergleich: Nur knapp jeder Zehnte schiebt die Schuld den Arbeitnehmervertretern zu, knapp jeder Fünfte den Mitarbeitern.

Überaschendes Ergebnis der Studie: Controller-Mentalität, Fachwissen oder Organisationstalent sind weniger wichtig. Die Chefs brauchen vor allem Soft Skills, vermeintlich weiche Führungstugenden, um Erfolg zu haben. Laut Umfrage müssen sie vor allem Ehrlichkeit, Sensibilität und Überzeugungskraft mitbringen. Der Hauptgrund, warum Changs-Prozesse scheitern, ist folglich schlechte Kommunikation.

In der Motivationsfalle
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Mehr zu: Kurswechsel im Unternehmen - Auf den Käpt'n kommt es an

5 Kommentare zu "Kurswechsel im Unternehmen: Auf den Käpt'n kommt es an"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Das ist doch jetzt ein alter Hut, oder? Die Sache mit den scheiternden Change-Projekten kennen wir schon ziemlich lange, und bekommen wir regelmäßig aufs neue serviert. Scheint aber irgendwie an den Verantwortlichen abzuprallen. Oder interessiert sie nicht. Dabei ist es gar nicht so schwer, bessere Ergebnisse zu erzielen, siehe http://www.organomics.de/aktuelles/115-blog-september.html

  • "Die Crème de la Crème der deutschen Unternehmen steckt im Umbau"

    Wieso "deutsche" Unternehmen?

    Laut einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young, sind alle 30 DAX-Unternehmen mehrheitlich in ausländischer Hand!!

    Wie die Unternehmensberater nachrechneten, waren im letzten Jahr 55% aller DAX-Aktien im Besitz ausländischer "Investoren".

    Wieso erfahren wir davon nichts in den Medien?

    Gehören die "deutschen" Medien vielleicht auch den ausländischen "Investoren"?

    Wer sind diese "Investoren"???

  • Ich lese in Zukunft Donald Duck statt Handelsblatt.
    Wenn Lufthansa, Siemens, Commerzbank, Thyssen, Tui die Creme der deutschen Wirtschaft sein sollen ...

    Da fällt einem wirklich nichts mehr ein, schon seit Jahren nicht - oder doch

    Die deutschen Ceos sind die Ahab's des deutschen Wirtschaftslebens.

  • Leider haben die meisten das gleiche Drehbuch,
    das von der Titanic.

    Die Eisberge leugnen.
    Und wenn das Wasser eindringt wirft man Leute
    über Bord um das Gewicht des eindringenden
    Wassers auszugleichen.

    Als Freiwillige gehen immer die zu erst,
    die
    Die Faxen dick haben
    Die in Rente gehen wollen
    Die wissen, das sie mit Ihrem Können
    und Arbeitswillen einen neuen Job bekommen.

    Das sind aber genau die, die die Firma braucht
    um die Wende zu schaffen.

    Es bleiben die,
    Ich kann nichts anderers
    Bei anderen Firmen müsste ich wirklich Arbeiten
    Egal was sie mir zahlen/ich machen muss ich bleibe.

  • Die Analyse ist richtig, die Interpretation falsch, so würde ich diesen Artikel werten.
    Letztlich kommt es eben nicht auf den Kapitän an und nur ein Kapitän der das weis, kann letztlich erfolgreich sein. Außerdem gibt es eine Diskrepanz zwischen Erwartungen zur Umstrukturierung und der die tatsächlich zum Erfolg führt. Und das sowohl zeitlich wie inhaltlich. Veränderungen können nur im kleinen Beginnen, im langsamen und behutsamen Veränderungen, die im Zeitablauf immer mehr Dynamik entwickeln. Dafür aber hat der Chef keine Zeit, er muss Veränderungen falsch durchführen, weil richtige Vorgehensweise schnell seinen Job kosten können. Außerdem werden Veränderungen auch erst dann angegangen, wenn die Not drückt, weil es viel zu leicht ist bestehende Strukturen auszuquetschen und kurz- und mittelfristig erfolgmindernde Veränderungen zu vermeiden. Chefs wissen das. Es besteht also ein fundamentaler Zielkonflikt in den Führungsetagen, der am leichtesten durch Veränderungsverschleppung und im Notfall drastischen Kurzfristmassnahmen für den Chef zum Erfolg führen. Nur nicht für das unternehmen oder die Belegschaften.
    das übersteigerte Ego so manchen Konzernlenkers besorgt dann den Rest.

    H.

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