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Middelhoff, Ackermann, Fitschen Wie gerecht ist unser Rechtsstaat?

Immer häufiger sitzen Topmanager auf der Anklagebank. Es geht dabei nicht nur um Recht, sondern auch um eine Auseinandersetzung der Justiz mit der Wirtschaftselite. Doch wer sind die wahren Gegner der Gerechtigkeit?
06.03.2015 - 15:10 Uhr
Der Co-Chef der Deutschen Bank soll im Rechtsstreit die Unwahrheit gesagt haben, lautet der Vorwurf der Anklage. Quelle: dpa
Jürgen Fitschen, ein Lügner?

Der Co-Chef der Deutschen Bank soll im Rechtsstreit die Unwahrheit gesagt haben, lautet der Vorwurf der Anklage.

(Foto: dpa)

Wenn er angespannt ist, dann gibt sich Jürgen Fitschen größte Mühe, es zu verbergen. So war der Co-Chef der Deutschen Bank  am gestrigen Donnerstag zum sogenannten Finanzplatztag in den Räumen der IHK Frankfurt gekommen, um einen Vortrag über die Herausforderungen seiner Branche zu halten. Seine Laune oder das, was er davon preisgab, schien heiter bis sonnig.

Kein Wort verlor er über die Herausforderungen, die ihm selbst bevorstehen. Keine Bemerkung zum bevorstehenden Prozess und die damit verbundene öffentliche Demütigung. Bis zuletzt hatte er geglaubt, dass die Justiz es nicht tun würde. Nicht aus Ehrfurcht vor ihm und seinem Berufsstand, sondern weil die Vorwürfe unbegründet seien. Fitschen ist zutiefst von seiner Unschuld überzeugt. Doch auch diese Enttäuschung hat er in seinem Innern verschlossen. Normalität in unnormalen Zeiten, das ist seine Art, die traumatischen Ereignisse zu verarbeiten.

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