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Riester-Rente Millionen Sparer verschenken staatliche Zulage

Knapp drei Millionen Sparer verschenken die staatliche Zulage bei der Riester-Rente. Verbraucherschützer warnen, dass viele mit der Komplexität der Riester-Rente überfordert seien.
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Sparen fürs Alter - viele verschenken staatliche Zulagen bei der Riester-Rente. Quelle: dpa

Sparen fürs Alter - viele verschenken staatliche Zulagen bei der Riester-Rente.

(Foto: dpa)

München Millionen von Riester-Sparern verschenken die staatliche Zulage: Bei 13,25 Millionen Riester-Verträgen im Jahr 2009 wurden 9,6 Millionen Sparer mit einer Grundzulage gezählt.

Knapp drei Millionen Sparer beantragten die Zulage also gar nicht, wie aus einer Antwort der Bundesregierung an die Linken-Bundestagsfraktion hervorgeht, aus der die „Süddeutsche Zeitung“ am Donnerstag zitierte. Von den 9,6 Millionen Riester-Sparern mit Grundzulage erhielten demnach nur 5,4 Millionen auch die volle Zulage.

Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg sagte der Zeitung, die Verbraucher seien mit der Komplexität der Riester-Rente überfordert. Die meisten hätten zudem kein Interesse daran, sich immer wieder mit der Altersvorsorge zu beschäftigen.

Riester-Sparer können sich zwei Jahre Zeit lassen, die Zulagen zu beantragen. Bis Ende Dezember dieses Jahres müssen also die Zulagen für 2010 beantragt werden. Ein Dauerzulagenantrag macht jährliche Anträge aber überflüssig.

 
  • afp
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1 Kommentar zu "Riester-Rente: Millionen Sparer verschenken staatliche Zulage"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Vielen Sparern werden zudem die Zulagen auch noch rückwirkend wieder abgenommen. Deshalb habe ich vor ca. 1 Jahr eine Petition in den Bundestag eingereicht, der genau auf die unmögliche Komplexität der Zulagenbeantragung abziehlt. Fehlanzeige, anscheinend interessiert das unsere Volksvertreter nicht im geringsten Maße!

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