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Rohstoffe Ölpreise sind leicht gestiegen

Die Zuspitzung der Lage in den USA hat die Ölpreise zunächst nicht belastet. Auf lange Frist könnten die Konflikte aber die Rohölnachfrage dämpfen.
02.06.2020 - 08:03 Uhr Kommentieren
Brent & Co.: Preis für Nordsee-Rohöl auf Höchststand seit September Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

New York, London Die Ölpreise sind am Dienstag etwas gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 38,68 US-Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 28 Cent auf 35,72 Dollar.

Die Zuspitzung der Lage in den USA hat die Ölpreise zunächst nicht belastet. US-Präsident Donald Trump will die Unruhen notfalls mit militärischer Gewalt stoppen.

In mehreren US-Metropolen kam es in der siebten Nacht in Folge zu Protesten, die teils in Gewalt ausarteten. Die Entwicklung könnte die Wirtschaft in den USA zusätzlich zur Corona-Krise belasten und die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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    • dpa
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