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Sammelklagen von Verbrauchern Kollektivrecht ja, US-Methoden nein

Mit der Causa VW werden auch hierzulande die Rufe lauter, Sammelklagen nach US-Vorbild einzuführen. Das wäre falsch. Das US-Recht hält für Kläger Folterinstrumente bereit, die wir nicht importieren sollten. Eine Analyse.
17.01.2017 - 16:05 Uhr
Bei den Wolfsburgern konnten die beteiligten US-Kanzleien Milliarden einstreichen. Quelle: dpa
VW-Logo

Bei den Wolfsburgern konnten die beteiligten US-Kanzleien Milliarden einstreichen.

(Foto: dpa)

Es ist absurd: Rund 22 Milliarden Dollar hat der VW-Konzern bisher in die Hand genommen, um Kunden und Behörden in den USA für den Dieselbetrug zu entschädigen. Diese gewaltige Summe entfällt auf Schadensersatzzahlungen, Strafzahlungen und Anwaltskosten. Die Zahl der betroffenen Kunden in den USA liegt bei rund 480.000.

In Europa hat Volkswagen potenziell ein Problem, das 17-mal größer ist: 8,5 Millionen Fahrzeuge mit der inzwischen verdächtigen Dieseltechnologie verkaufte der Konzern hier. Doch die Summe, die Volkswagen für seine Verfehlungen aufbringen musste, ist ungleich niedriger: null.

Die Tatsachen sind Gift für jedes Rechtsempfinden. In den USA hat sich der Autobauer schuldig bekannt, Aufsichtsbehörden und Kunden getäuscht zu haben. In Europa weist er solche Vorwürfe von sich. Und womöglich kommt VW damit sogar durch. Das Recht in Deutschland und anderen europäischen Ländern lässt die Mauertaktik zu. Verbraucher haben bislang kaum eine Möglichkeit, Schadensersatz einzufordern.

Mögliche Betrugsfälle locken Kanzleien aus Übersee

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