Sammelklagen von Verbrauchern Kollektivrecht ja, US-Methoden nein

Mit der Causa VW werden auch hierzulande die Rufe lauter, Sammelklagen nach US-Vorbild einzuführen. Das wäre falsch. Das US-Recht hält für Kläger Folterinstrumente bereit, die wir nicht importieren sollten. Eine Analyse.
Bei den Wolfsburgern konnten die beteiligten US-Kanzleien Milliarden einstreichen. Quelle: dpa
VW-Logo

Bei den Wolfsburgern konnten die beteiligten US-Kanzleien Milliarden einstreichen.

(Foto: dpa)

Es ist absurd: Rund 22 Milliarden Dollar hat der VW-Konzern bisher in die Hand genommen, um Kunden und Behörden in den USA für den Dieselbetrug zu entschädigen. Diese gewaltige Summe entfällt auf Schadensersatzzahlungen, Strafzahlungen und Anwaltskosten. Die Zahl der betroffenen Kunden in den USA liegt bei rund 480.000.

In Europa hat Volkswagen potenziell ein Problem, das 17-mal größer ist: 8,5 Millionen Fahrzeuge mit der inzwischen verdächtigen Dieseltechnologie verkaufte der Konzern hier. Doch die Summe, die Volkswagen für seine Verfehlungen aufbringen musste, ist ungleich niedriger: null.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Details zum Angebot

Mehr zu: Sammelklagen von Verbrauchern - Kollektivrecht ja, US-Methoden nein

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%