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Überflutete Bank-Schließfächer Kunden bleiben auf Schaden sitzen

Durch ein Hochwasser sind hunderte Schließfächer einer Bank in Niedersachsen vollgelaufen. Doch die Kunden bekommen ihren Schaden nicht erstattet. Grund dafür ist eine fehlende Versicherung gegen Elementarschäden.
12.08.2017 - 16:08 Uhr Kommentieren
Schließfächer in einer Bank gelten eigentlich als ein sehr sicherer Ort. Quelle: dpa
Bankschließfächer

Schließfächer in einer Bank gelten eigentlich als ein sehr sicherer Ort.

(Foto: dpa)

Bad Salzdetfurth Die Nutzer von 280 vollgelaufenen Schließfächern einer Bank in Niedersachsen bleiben wohl auf dem Schaden sitzen. In eine Sparkassen-Filiale in Bad Salzdetfurth (Landkreis Hildesheim) war während eines Hochwassers Ende Juli Wasser eingedrungen. Die Schließfächer sind nach Angaben der Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine aber nicht gegen sogenannte Elementarschäden versichert, berichtet die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (HAZ) am Samstag. Deshalb werde der Schaden den Kunden nicht ersetzt. Sie erhalten von der Sparkasse aber jeweils 50 Euro „für die entstandenen Unannehmlichkeiten“, zitiert die Zeitung die Bank.

Der Inhalt der Fächer und damit auch der Wert sei nur den Kunden bekannt. Daher sei der Schaden nicht zu beziffern, hieß es von der Sparkasse. Schließfächer in einer Bank gelten eigentlich als ein sehr sicherer Ort. Kunden lagern dort wichtige Papiere, aber auch Wertgegenstände, Gold und Geld.

Auch der Tresorraum der Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen in Bad Salzdetfurth war laut HAZ überflutet worden. Die Mieter der Schließfächer seien aber gegen Elementarschäden versichert. Darunter versteht man Schäden, die durch das Wirken der Natur hervorgerufen werden.

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