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Unister Verbraucherschützer gewinnen gegen Reiseportal-Betreiber

Das Landgericht Leipzig hat dem Reiseportal-Betreiber Unister das Erheben zu hoher Gebühren bei gescheitertem Zahlungseinzug untersagt. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Bundesverband.
10.06.2015 - 20:08 Uhr Kommentieren
Der Reiseportal-Betreiber Unister hat einen Niederlage vor Gericht erlitten. Quelle: dapd
Verbraucherschützer erfolgreich

Der Reiseportal-Betreiber Unister hat einen Niederlage vor Gericht erlitten.

(Foto: dapd)

Leipzig Die Unister GmbH, die unter anderem das Reiseportal fluege.de betreibt, hat vor dem Landgericht Leipzig eine Niederlage gegen den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) erlitten. Unister darf laut Gericht keine Gebühr mehr von bis zu 50 Euro verlangen, wenn Kunden eine geschuldete Zahlung nicht leisten oder rückgängig machen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Az. 08 O 2084/14)

Streitpunkt vor Gericht war eine Klausel in den Geschäftsbedingungen des Unternehmens, in der Unister die Summe verlangt, wenn beispielsweise der Einzug vom Konto scheitert – etwa weil der Kunde nicht für eine ausreichende Deckung gesorgt hat oder wenn die angegebene Kontonummer nicht stimmt. Auch bei einem unberechtigten Widerspruch gegen eine Lastschrift oder einen Kreditkarteneinzug sollte die Gebühr anfallen.

Die Richter begründeten in ihrem Urteil, dass 50 Euro zu viel seien. Unister erklärte auf Anfrage, das Urteil habe „keine Relevanz für das Tagesgeschäft“. Seit Sommer 2014 würden die Reiseportale von einem Tochterunternehmen betreut und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen seien seitdem „umfassend geändert“ worden. Auch die Zahlungskonditionen seien angepasst worden. Ein Sprecher des Unternehmens betonte zudem, dass es sich bei den 50 Euro in den alten Geschäftsbedingungen um die „maximal mögliche Höhe“ handle. Abgerechnet worden sei aber „aufwandsbezogen“.

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