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Wölbern-Urteil Griff in fremde Töpfe

Der Ex-Chef von Wölbern-Invest wird vorläufig zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Heinrich Maria Schulte soll mehr als 300 Mal zugegriffen haben. Auch im Gerichtssaal bleibt er cool.
21.04.2015 - 10:02 Uhr
Medizinprofessor mit wenig Expertise im Fondsgeschäft. Quelle: dpa
Ex-Wölbern-Chef Heinrich Maria Schulte

Medizinprofessor mit wenig Expertise im Fondsgeschäft.

(Foto: dpa)

Hamburg/Düsseldorf Hamburger Landgericht, Saal 337, Montagmorgen, 9.32 Uhr. Heinrich Maria Schulte betritt den Raum leicht verspätet. Wie immer perfekt gekleidet. Anzug, rote Krawatte, blaues Hemd. Ein „Moin“ an die Journalisten, Winken an die Zuhörer, an die Familie hinter der Glaswand. Ein wenig zupft er am Anzug, reibt sich die Hände. Mehr Nervosität zeigt er nicht.
Auch als Schulte kurz darauf sein Urteil hört, lässt er sich kaum etwas anmerken. Acht Jahre und sechs Monate Haft. Es ist der 50. Verhandlungstag.

Der Spruch ist vorläufiger Schlusspunkt in einem der größten Anlegerskandale in der Welt der geschlossenen Fonds. Der Vorsitzende Richter Peter Rühle sah es als erwiesen an, dass Schulte rund 147 Millionen Euro aus Anlegerfonds veruntreut hat; davon hat er 31 Millionen wieder zurückgeführt. Anleger hatten früh gemerkt, dass etwas nicht stimmt – aber es dauerte zwei Jahre, bis sie den Aderlass stoppen konnten.

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