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Zahlungssystem Sepa-Aufschub ausgeschlossen

An dem einheitlichen europäischen Zahlungssystem führt kein Weg mehr vorbei. Die meisten Unternehmen sind inzwischen gut vorbereitet. Eine Umfrage zeigt aber: Vorteile durch Sepa erwarten nur die Wenigsten.
15.07.2014 - 10:35 Uhr Kommentieren
Es gibt kein Zurück: Am 1. August wird final auf Sepa umgestellt. Quelle: dpa

Es gibt kein Zurück: Am 1. August wird final auf Sepa umgestellt.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Vorbereitet ja, begeistert nein. So geht es Unternehmen beim Thema Sepa. In kaum mehr als zwei Wochen endet die verlängerte Übergangsfrist. Firmen, Behörden und Vereine müssen dann auf das einheitliche europäische Zahlungsverkehrssystem umgestellt haben. Einen weiteren Aufschub wird es nicht geben, daran lässt die EU-Kommission keinen Zweifel.

„Sepa wird am 1. August vollständig in Kraft treten“, sagt eine Sprecherin von EU-Binnenmarkt-Kommissar Michel Barnier gegenüber Handelsblatt Online. Änderungen in letzter Minute seien nicht geplant und auch nicht notwendig. Selbstverständlich ist das nicht, schließlich stand die finale Umstellung schon einmal kurz bevor. Der 1. Februar war als Frist lange bekannt. Kurz vorher gewährte die EU-Kommission aber doch sechs Monate Aufschub. Sie befürchtete ein Zahlungschaos, da zu viele Firmen bei der Umstellung hinterherhinkten.

Das ist inzwischen anders: 89 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland haben bereits auf Sepa umgestellt, so das Ergebnis einer aktuellen Stichproben-Befragung der Postbank unter 402 Unternehmen, die Handelsblatt Online exklusiv vorliegt. Nur weniger als zwei Prozent glauben, die Umstellung nicht bis zum Stichtag zu schaffen. „Der Mittelstand, der unsere Wirtschaft zum weitaus größten Teil prägt, ist damit für Sepa gerüstet“, sagt Reiner Ramacher, Bereichsvorstand Firmenkunden bei der Postbank.

Zufrieden zeigt sich auch die Sprecherin des Binnenmarktkommissars. Zahlen der Europäischen Zentralbank belegen eine ähnlich hohe Umsetzungsquote. Zwar würden bis zum Stichtag nicht alle Mitgliedstaaten eine Migrationsrate von exakt 100 Prozent erreichen, aber sie seien nicht weit davon entfernt. „Die Unternehmen haben von den zusätzlichen sechs Monaten profitiert, der größte Teil des Marktes liegt im Zeitplan und sollte nun auch beginnen, die Vorteile von Sepa zu sehen.“

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    Doch genau da hapert es noch. So zeigt die Postbank-Befragung, dass zwar jedes dritte Unternehmen die verlängerte Umstellungsfrist für hilfreich hält – denn ebenso viele hätten den ursprünglichen Termin am 1. Februar nicht bewerkstelligen können. Doch die Begeisterung für das neue Verfahren ist begrenzt.

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