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Arbeitgeberdarlehen nicht immer steuerpflichtig

Ein Arbeitgeberdarlehen führt dann nicht zu einem steuerpflichtigen geldwerten Vorteil des Arbeitnehmers, wenn es marktüblich verzinst ist.

Bei der Beurteilung der Verzinsung darf die Finanzverwaltung zwar anhand von Durchschnittswerten in den Lohnsteuerrichtlinien (LStR) entscheiden. Nach einem Urteil des Finanzgerichts Köln müssen die Finanzbehörden allerdings regelmäßig prüfen, ob die darin festgelegten Zinswerte noch angemessen sind. Das verneinte das Gericht im Falle eines 1999 gewährten Hypothekendarlehens. Das Darlehen war über eine Laufzeit von 10 Jahren mit 4,99 % verzinst worden - die LStR ging dagegen von einem nicht mehr aktuellen durchschnittlichen Zinssatz von 6 % aus.

FG Köln, Az.: 10 K 999/01

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