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Arztrecht

BGH-Urteil v. 5.4.2005 - VI ZR 216/03



BGB § 823 Abs. 1; ZPO § 286

Steht fest, dass der Arzt dem Patienten durch rechtswidriges und fehlerhaftes ärztliches Handeln einen Schaden zugefügt hat, so muss der Arzt beweisen, dass der Patient den gleichen Schaden auch bei einem rechtmäßigen und fehlerfreien ärztlichen Handeln erlitten hätte. Die Behandlungsseite muss, sofern ein schadensursächlicher Eingriff ohne ausreichende vorherige Aufklärung des Patienten erfolgt ist, auch beweisen, dass es zu dem Eingriff auch bei zutreffender Aufklärung des Patienten gekommen wäre.

(BGH-Urteil vom 5.4.2005 - VI ZR 216/03)



Quelle: DER BETRIEB, 28.05.2005

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