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EuGH-Urteil Konkurrenz für Steuerberater – aber nur ein bisschen

Nach einem EuGH-Urteil dürfen auch Steuerberater aus dem EU-Ausland hierzulande ihre Leistungen anbieten. Deutsche Berater bleiben aber gelassen, denn die ausländisch Konkurrenz muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
17.12.2015 - 18:20 Uhr
Die Richter in Luxemburg haben geurteilt, dass Steuerberater aus dem EU-Ausland ihre Qualifikation in Deutschland nachweisen müssen, wenn sie hier ihre Dienstleistungen anbieten wollen. Quelle: dpa
Europäischer Gerichtshof

Die Richter in Luxemburg haben geurteilt, dass Steuerberater aus dem EU-Ausland ihre Qualifikation in Deutschland nachweisen müssen, wenn sie hier ihre Dienstleistungen anbieten wollen.

(Foto: dpa)

Berlin Die Steuerberater haben mit Erleichterung auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Marktzugang ausländischer Konkurrenten reagiert. Zwar stellten die Richter klar, dass grundsätzlich auch Steuerberater aus anderen EU-Staaten ihre Leistungen in Deutschland anbieten dürfen. Allerdings müssten diese ihre Qualifikation in Deutschland nachweisen (Az: C-342/14).

Damit könnten die 94.000 Steuerberater leben, sagte Raoul Riedlinger, Präsident der Bundessteuerberaterkammer: „Es macht für uns keinen Unterschied, ob der Berater die Hilfeleistung in Steuersachen von einem Büro in Deutschland aus erbringt, oder nur die Dienstleistung die Grenze überschreitet.“

In dem Urteil folgten die EuGH-Richter nicht, wie in den meisten Fällen, dem Generalanwalt. Pedro Cruz Villalón hatte in seinem Plädoyer generell den Zwang zur Vorabregistrierung von Steuerberatern in Deutschland für nicht konform mit dem EU-Recht gehalten.

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