Firmenwagen Keine Kosten – kein Steuervorteil

Eine Unternehmerin nutzt das Auto ihre Mannes für betriebliche Fahrten. Die gefahrenen Kilometer machte sie bei der Einkommensteuererklärung geltend. Das Finanzamt spielte nicht mit, aus einem plausiblen Grund.
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Wer Fahrten bei der Steuererklärung geltend machen will, muss diese auch bezahlt haben. Quelle: ap

Wer Fahrten bei der Steuererklärung geltend machen will, muss diese auch bezahlt haben.

(Foto: ap)

DüsseldorfUnternehmer, Selbstständige und Freiberufler können den Fiskus an den Kosten für ein Fahrzeug beteiligen. Dafür haben sie zwei Möglichkeiten: Gehört der Pkw zum Betriebsvermögen, können alle anfallenden Kosten in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden. Im Gegenzug muss die private Nutzung nach der Ein-Prozent-Regelung versteuert werden. Gehört das Fahrzeug aber zum Privatvermögen, können beruflich veranlasste Fahrten mit einem Pauschalbetrag von 30 Cent je Kilometer als Betriebsausgaben steuermindernd abgezogen werden.

In einem aktuellen Streitfall musste der Bundesfinanzhof (BFH) über eine ganz besondere Konstellation entscheiden: Die Ehefrau eines Landwirts war Einzelunternehmerin mit Einkünften aus einem Gewerbebetrieb. Für ihre betrieblichen Fahrten nutzte sie unentgeltlich ein Auto ihres Ehemannes, das zu dessen Betriebsvermögen gehörte. Für die gefahrenen Kilometer machte sie in ihrer Einkommensteuererklärung den Pauschalbetrag von 30 Cent je gefahrenen Kilometer geltend.


Der Haken dabei: Der Ehemann, der sämtliche Aufwendungen für den PKW getragen hatte, zog diese in seinem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb als Betriebsausgaben ab und versteuerte die private Nutzung nach der Ein-Prozent-Regelung. Die Folge: Das Finanzamt verweigerte der Ehefrau den Abzug der Kilometerpauschale. Auch das Finanzgericht und der Bundesfinanzhof (BFH) machten dabei nicht mit.

Wenig Gestaltungsspielraum
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4 Kommentare zu "Firmenwagen: Keine Kosten – kein Steuervorteil"

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  • Keine Kosten – kein Steuervorteil

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    Werker von deutsche Autohersteller...

    bekommen günstige Leasingsangebote für Autos aus der eigene

    Marke...

    ANGEBLICH dürfen diese Autos nicht benutzt werden für Fahrten zum Arbeitsplatz ??????????????????????????????

    Wer in Deutschland überprüft dessen Einhaltung ???????

    Niemanden !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!





  • Schlechter Steuerberater oder nicht aufgepasst. Solch belege lassen sich völlig rechtmäßig fertigen.

    Der Selbständige hat stets zwei Fahrzeuge (ein sehr Kleines eventuell) und fährt privat natürlich nur mit dem Kleinen. Der Rolli ist dann 100% absetzbar.
    Im Kleinen kann ja auch noch die Frau, Tochter oder Freundin fahren

  • typisch Bauern:
    erhalten Diesel-Zuschuss, den Trecker zu 50 % geschenkt und wollen fuer eine Knolle den Gegenwert eines gleichvolumigen Goldklumpens!
    Die EU macht's moeglich!

  • ist doch: logisch

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