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Firmenwagen Steuer-Zankapfel Dienstwagen

Wer einen Firmenwagen fährt, muss die private Nutzung versteuern, entweder mit der Ein-Prozent-Methode oder einem Fahrtenbuch. Besondere Regeln gelten aber für Selbständige, die zugleich Arbeitnehmer sind.
01.02.2016 - 12:32 Uhr
Die private Nutzung ist nicht kostenlos. Quelle: picture alliance/dpa
Dienstwagen

Die private Nutzung ist nicht kostenlos.

(Foto: picture alliance/dpa)

München Wer als Selbstständiger einen Firmenwagen fährt, kann zahlreiche Betriebsausgaben steuerlich geltend machen. Da kommt einiges zusammen: Zu den Betriebsausgaben zählen beispielsweise

• das Tanken,
• Autoreparaturen,
• Ölwechsel,
• Autowäsche,
• Sommer- und Winterreifen,
• Parkgebühren,
• Maut sowie
• Kfz-Versicherungen und -Steuern.

Für Arbeitnehmer wie für Selbstständige gilt jedoch, dass sie sich private Fahrten mit dem Firmenwagen steuerlich anrechnen lassen müssen – übrigens ebenso die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb. Dieser Privatanteil kann auf zwei Wegen ermittelt werden: entweder über die 1-Prozent-Methode oder mithilfe eines Fahrtenbuchs.

Denn wer Kosten für den Firmenwagen steuermindernd geltend macht, muss sich umgekehrt gefallen lassen, dass das Finanzamt den privaten Anteil steuerlich berücksichtigt. Bei der 1-Prozent-Methode muss ein Prozent des inländischen Brutto-Neuwagen-Listenpreises monatlich als Einnahme versteuert werden. Übrigens: Das gilt unabhängig vom Fahrzeug, also auch für Gebrauchtwagen.

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    Der Bundesfinanzhof musste nun über einen Fall entscheiden, in dem ein Unternehmensberater sowohl angestellt als auch selbstständig arbeitete. Sein Chef stellte ihm einen Firmenwagen zur Verfügung, den der Unternehmensberater uneingeschränkt für berufliche, betriebliche und private Fahrten nutzen durfte. Sämtliche Kosten übernahm der Arbeitgeber, für die Privatnutzung wurde die 1-Prozent-Methode angewandt.

    Der Unternehmensberater versuchte nun, für seine selbstständige Tätigkeit Betriebsausgaben für das Auto in Höhe von knapp 3.900 Euro anzusetzen. Auf diesen Betrag kam er, indem er den kompletten versteuerten geldwerten Vorteil für die private Nutzung aufteilte: im Verhältnis der betrieblichen Fahrten (78 Prozent) zu den privaten Fahrten (22 Prozent).

    Fahrtenbuch könnte Vorteil bringen
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