Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Freibeträge eintragen Jetzt schon Steuererstattung sichern

Wer jetzt bereits weiß, dass er im kommenden Jahr hohe Werbungskosten oder Sonderausgaben haben wird, kann steuerliche Freibeträge nutzen. Was bei der Steuererstattung im Voraus zu beachten ist.
14.11.2016 - 14:13 Uhr 3 Kommentare
Freibeträge eintragen lassen, erhöht das Nettogehalt. Quelle: dpa
Finanzamt

Freibeträge eintragen lassen, erhöht das Nettogehalt.

(Foto: dpa)

Berlin Wer Ausgaben für den Job hat, muss nicht bis zur Steuererklärung warten, um eine Erstattung vom Finanzamt zu erhalten. Mit einem Freibetrag auf der elektronischen Lohnsteuerkarte kann der Arbeitgeber diese Kosten bereits bei der monatlichen Gehaltsabrechnung berücksichtigen.

Wer beispielsweise einen weiten Weg zur Arbeit hat, kann sich die Entfernungspauschale für die Fahrt von der Wohnung zum Job als Freibetrag eintragen lassen. Aber auch hohe Fortbildungskosten, Aufwendungen für Arbeitsmittel, Fachliteratur oder Beiträge zu Berufsverbänden können in der Summe einen hohen Werbungskostenabzug ergeben.

Allerdings müssen die Ausgaben den Arbeitnehmer-Pauschbetrag überschreiten, der zurzeit bei 1.000 Euro liegt. Denn diese Werbungskostenpauschale bekommt jeder, auch wenn er gar keine Aufwendungen für seinen Beruf hat. Außerdem gewährt das Finanzamt einen Freibetrag grundsätzlich nur dann, wenn sich Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen auf insgesamt mehr als 600 Euro belaufen.

Achtung: Machen Sie allein Werbungskosten in Ihrem Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung geltend, bekommen Sie damit nur dann einen Freibetrag, wenn die Aufwendungen die Summe von 1.600 Euro übersteigen. Tipp: Auch für andere steuerlich relevante Positionen – zum Beispiel bei Verlusten aus der Vermietung einer Immobilie – können Sie sich einen Freibetrag eintragen lassen. Dafür müssen Sie einen Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung beim zuständigen Finanzamt stellen – seit Oktober nimmt die Finanzverwaltung die neuen Anträge für 2017 an.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Bisher mussten Freibeträge für den Lohnsteuerabzug jährlich neu beantragt werden. Das hat sich im vergangenen Jahr geändert: Lohnsteuer-Ermäßigungen haben seitdem eine zweijährige Gültigkeit. Freibeträge, die jetzt neu eingetragen werden, gelten also mit Wirkung ab dem 1. Januar 2017 bis Ende 2018. Es ist aber auch möglich, den Freibetrag nur für ein Jahr zu bekommen.

    Keine Freibeträge ohne Steuererklärung
    Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
    Mehr zu: Freibeträge eintragen - Jetzt schon Steuererstattung sichern
    3 Kommentare zu "Freibeträge eintragen: Jetzt schon Steuererstattung sichern"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%