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Immobilienverkauf Drei-Objekt-Grenze ist schnell erreicht

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat eine wichtige Frage zur Steuer auf Gewinne beim Verkauf von Immobilien geklärt - leider zum Nachteil der Steuerzahler.

Bei solchen Gewinnen gilt die so genannte Drei-Objekt-Grenze: Wer binnen fünf Jahren mehr als drei Objekte verkauft, wird wie ein Händler behandelt und muss Gewinne auch versteuern, wenn die zehnjährige Spekulationsfrist bereits abgelaufen ist. Der Kläger hatte 1994 von seiner Mutter einen Acker erhalten und in drei Bauplätze umgewandelt, die er bis 1997 verkaufte.

Sein Pech: Er hatte 1993 bereits einen anderen Grundstücksanteil mit Gewinn verkauft. Sowohl dieser Anteil als auch die drei Bauplätze zählten bei der Berechnung der Drei-Objekt-Grenze voll mit, stellten die Richter klar (III R 1/05). Damit seien die Gewinne zu versteuern, obwohl die bis 1999 geltende zweijährige Spekulationsfrist abgelaufen war. Zwar blieben geerbte oder geschenkte Immobilien bei der Berechnung der Drei-Objekt-Grenze sonst außen vor, so die Richter. Eine Ausnahme gelte aber, wenn "unerschlossene Grundstücke" binnen fünf Jahren erschlossen und veräußert würden.

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