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Kapitalerträge Jetzt noch schnell mit Verlusten Steuern sparen

Anleger, die in diesem Jahr in einem Depot Verluste und im anderen Gewinne gemacht haben, sollten jetzt eine Bankbescheinigung für die Steuererklärung beantragen. Auch um Altverluste müssen sie sich bald kümmern.
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Mit Verlust aus einem Wertpapiergeschäft ausgestiegen. Das kennen Telekom-Aktionäre wohl besonders gut. Doch mit solchen Verlusten lässt sich heute noch die Steuerlast senken. Quelle: dpa

Mit Verlust aus einem Wertpapiergeschäft ausgestiegen. Das kennen Telekom-Aktionäre wohl besonders gut. Doch mit solchen Verlusten lässt sich heute noch die Steuerlast senken.

(Foto: dpa)

DüsseldorfWer bei verschiedenen Banken Depots unterhält und in diesem Jahr Verluste gemacht hat, sollte sich diese jetzt schnell noch bescheinigen lassen. Denn das automatische Verrechnen von Gewinnen und Verlusten funktioniert nur, wenn diese bei derselben Bank anfallen.

Eine bankübergreifende Verrechnung ist nur über die Steuererklärung möglich und dafür benötigt der Kunde eine Verlustbescheinigung der Bank. Der Vorteil: Durch das Verrechnen von Gewinnen und Verlusten sinkt die Summe der Kapitalerträge und damit auch die Steuerlast.

Um dieses Jahr noch profitieren zu können, ist jedoch höchste Eile angesagt. Spätestens am 15. Dezember muss ein entsprechender Antrag bei der Bank eingegangen sein. Wird der Termin versäumt, ist die Steuerersparnis für dieses Jahr verloren.

Ohne Verlustbescheinigung bleibt der Verlusttopf bei der Bank jedoch bestehen und wird automatisch weitergeführt. Hat ein Kunde aktuell also Verluste in einem Depot, werden diese im nächsten Jahr mit gegebenenfalls neu hinzukommenden Gewinnen verrechnet. Für eine bankübergreifende Verrechnung kann im nächsten Jahr wieder rechtzeitig ein Antrag gestellt werden.

Wurde im Vorjahr bereits ein Verlust bescheinigt, der nicht vollständig mit Gewinnen verrechnet werden konnte, muss in diesem Jahr erneut ein Antrag gestellt werden. Ein Beispiel: Der Anleger hat Verluste in Höhe von 10.000 Euro verzeichnet und damit im vergangenen Jahr Gewinne in Höhe von 6.000 Euro verrechnet. Um die verbleibenden 4.000 Euro bei der nächsten Steuererklärung wieder angeben zu können, muss eine neue Verlustbescheinigung vorgelegt werden.

Altverluste bald nur noch mit Sachwertgewinnen verrechenbar
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