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Mietrecht

BGH-Urteil v. 6.4.2005 - VIII ZR 192/04



BGB § 535; BGB § 281 (§ 326 a. F.)

Hat der Mieter von Wohnraum im Mietvertrag die Verpflichtung zur Durchführung der Schönheitsreparaturen übernommen, so wird der entsprechende Anspruch des Vermieters - sofern kein Fristenplan vereinbart ist - fällig, sobald aus der Sicht eines objektiven Betrachters Renovierungsbedarf besteht; darauf, ob bereits die Substanz der Wohnung gefährdet ist, kommt es nicht an.

Gerät der Mieter während eines bestehenden Mietverhältnisses mit der Durchführung der Schönheitsreparaturen in Verzug, kann der Vermieter von ihm einen Vorschuss in Höhe der voraussichtlichen Renovierungskosten verlangen (im Anschluss an Senatsurteil BGHZ 111 S. 301 = DB 1990 S. 2369).

(BGH-Urteil vom 6.4.2005 - VIII ZR 192/04)



Quelle: DER BETRIEB, 20.05.2005

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